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People | 13.07.2018

Ein Herz und eine Seele

Nicht nur als Schirmherrin für den Herzlauf zeigt Sandra Schranz Engagement, auch bei Schwester Nicole spielte sie Amor. Selbst findet sie ihr Liebesglück bei Moderator Armin Assinger.

Wo treffen wir uns heute? – Frag’ die Schwe? – Welche Schwe?“ Wenn ein WhatsApp-Chat so oder so ähnlich verläuft, handelt es sich eindeutig um dem Gruppen-Chat der Familie Schranz. „Wir nennen uns, seitdem wir uns erinnern können, gegenseitig schon immer ‚Schwe‘. Wir wissen gar nicht warum, aber mittlerweile nennen uns auch Familienmitglieder und Freunde so“, lachen die beiden Schwestern Sandra und Nicole Schranz. Sandra, Polizistin und der Öffentlichkeit auch als Freundin von Moderator Armin Assinger bekannt, verbindet mit ihrer jüngeren Schwester Nicole ein besonders enges Verhältnis.

 

Ihr wolltet euch für das Interview am Schloßberg treffen. Welche Bedeutung hat dieser Ort für euch?

Sandra: Der Schloßberg war für mich immer Trainings- und Erholungsort.

Nicole: Und ich habe meinen Mann hier kennengelernt.

Sandra: Durch mich.

 

Wie denn das?

Sandra: Ich war auf einer Hochzeit mit Freunden. Und da war dieser sympathische Sänger. Und ich dachte mir, dass er wirklich perfekt zu meiner Schwe passen würde. Und da habe ich ihn einfach angesprochen und gefragt, ob er Single ist.

Nicole: Und das war er zum Glück. Wir hatten dann unser erstes Rendezvous am Schloßberg und mittlerweile sind Robert und ich schon seit 13 Jahren zusammen und seit acht Jahren verheiratet.

 

Sandra, dein Liebesleben steht durch die Bekanntheit von Armin immer wieder in der Öffentlichkeit. Wie ist das so?

Sandra: Die Leute stellen sich oft etwas Besonderes vor. Dabei führen wir eine ganz normale Beziehung. Wir machen viel Sport gemeinsam, reisen beide gerne und genießen einfach die Zeit zusammen.

 

Wie war eure Kindheit? War das ein prägendes Erlebnis, als die „Schwe“ geboren wurde?

Sandra: Um das wirklich mitzubekommen, war ich mit drei Jahren noch zu klein. Aber wir uns als Kinder sehr gut verstanden. Erst als wir älter wurden, gab es eine Zeit, in der ich schon eher im Teenager-Alter war und schon erwachsen sein wollte. Da war die kleine Schwester dann eher nervig. (lacht)

Nicole: Ich war nervig, das gebe ich ehrlich zu. Das hat sich aber nach ein paar Jahren wieder gelegt.

Sandra: Als du dann so 17, 18 warst ... von da an waren wir die besten Freunde.

Nicole: Und das sind wir bis heute.

 

Beschreibt euch mal gegenseitig mit einer guten und einer schlechten Eigenschaft.

Sandra: Ich kann mich auf meine Schwester zu einer Million Prozent verlassen. Sie ist ein warmherziger Mensch, der sich für Gott und die Welt einsetzt, hilfsbereit ohne Ende. Eine negative Eigenschaft könnte vielleicht sein, dass sie sehr zynisch und direkt sein kann.

Nicole: Aber nicht beleidigend, oder?

Sandra: Nein, das nicht.

 

 

Und umgekehrt?

Nicole: Meine Schwester ist absolut liebevoll. Ich kann mich total auf sie verlassen. Sie ist für mich meine beste Freundin, ein Ankerpunkt in meinem Leben. Das hat sie mir schon oft bewiesen. Hmmm, negativ ist schwierig. Sie ist oft total ehrgeizig. Das ist aber auch eine bewundernswerte Eigenschaft.

 

Stichwort Ehrgeiz. Sandra, du warst lange Leistungssportlerin.

Sandra: Ja. Ich habe bis vor einigen Jahren Leistungssport gemacht. Da muss man ehrgeizig sein.

 

Als Schirmherrin für den Herzlauf bist du ja noch immer sehr sportlich unterwegs.

Sandra: Vor drei Jahren bin ich zufällig bei einer Charity-Veranstaltung für Herzkinder mitgelaufen. Damals hat mich die Präsidentin angesprochen, ob ich Schirmherrin werden will. Ich habe sehr gerne zugesagt, da eine Freundin von mir ein Herzkind hatte und ich daher weiß, was die Diagnose für eine Familie bedeutet. Der Verein Herzkinder unterstützt die Familien in allen nicht medizinischen Belangen.

 

Nicole, läufst du auch beim Herzlauf mit?

Nicole: Normalerweise schon, aber heuer aufgrund einer Verletzung am Knöchel leider nicht. Aber mein Sohn Niklas läuft mit.

Sandra: Mein Neffe ist sehr sportlich. Wir gehen gemeinsam laufen und trainieren auch zusammen. Und auch beim Herzlauf läuft er immer mit mir und anderen Kindern mit.

Sandra, du wohnst in Graz, Nicole, du in Pernegg. Seht ihr euch oft?

Nicole: Momentan etwas weniger, da die Schwe sehr mit ihrem Studium eingedeckt ist. Wir telefonieren aber regelmäßig.

 

Was studierst du?

Sandra: Ich studiere berufsbegleitend Pädagogik an der Fachhochschule in Wiener Neustadt.

 

Arbeiten, studieren, Herzlauf ... bleibt da überhaupt noch Zeit für Privates?

Sandra: Ja, nachdem Armin und ich eine Wochenend-Beziehung haben, passt das genau.

 

Ihr kommt ja aus einer Polizisten-Famile. Nicole, war es für dich nie Thema, Polizistin wie deine Schwester zu werden?

Nicole: Doch, ich habe sogar die Aufnahmeprüfung für die Polizeischule damals gemacht und bestanden. Aber eigentlich wollte ich immer Kinderkrankenschwester werden. Ich habe dann auch dafür die Aufnahmeprüfung gemacht und bestanden. Und mich dann für die Krankenschwesternschule entschieden.

Sandra: Das passt auch besser zu dir.

Nicole: Ich nehme mir vieles sehr zu Herzen. Nicht, dass Sandra das nicht tut, aber sie kann sich besser abgrenzen.

Sandra: Ich war 14 Jahre im Landes-kriminalamt im Bereich Sexualdelikte tätig. Und wenn du dich da nicht abschotten kannst, schaffst du das nicht. Vor zwei Jahren habe ich dann Beruf gewechselt. Jetzt bin ich in der Polizeischule aus Ausbildnerin. Ich kann jetzt dem Polizeinachwuchs weitergeben, was ich selbst an 23 Jahren Berufserfahrung habe.


Sandra Schranz (42)

Ausbildnerin in der Sicherheitsakademie

Wohnhaft in Graz, verbringt aber viel Zeit im Hermagor bei ihrem Freund Armin Assinger, mit dem sie auch die Freizeit meistens beim Sporteln verbringt.

Hobbys:

• Alles, was mit Sport zu tun hat
• Pädagogikstudium
• Lesen … „Ich war schon immer eine Leseratte“
• Mädlsabende mit Mama und Schwester Nicole

Nicole Schranz (39)

Diplom-Krankenschwester

Wohnt mit Ehemann Robert und Sohn Niklas (10) in Pernegg.

Hobbys:

• Freunde treffen
• Gut essen gehen
• Reisen, Sport, lesen
• So viel Zeit wie möglich mit der Familie verbringen