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Lifestyle | 21.10.2022 Entgeltliche Einschaltung

Im Einsatz für die Liebe

Wenn es zum schönsten Tag im Leben kommt, ist Daniela Neuhold-Morré Expertin. Als Veranstalterin von Hochzeitsmessen weiß sie, was im Trend liegt, und hat zahlreiche Tipps parat.

Fotos: Shutterstock, Geopho, istockphoto.com

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Sie sind Jahr für Jahr Anziehungspunkt für Verliebte und Frischverlobte – die Hochzeitsmessen „Verliebt Verlobt Verheiratet“ und „Be my Valen­tine“ in der Grazer Seifenfabrik. Emsige Koordinatorin im Hintergrund ist dabei Daniela Neuhold-Morré. Die Agenturchefin hatte vor über einem Jahrzehnt die Idee zur Gründung der ersten großen Hochzeitsmesse in Österreich, die im Herbst angesetzt war. Weitere Events zum Thema folgten und so hat Neuhold-Morré seither tausende glückliche Paare auf dem Weg zu ihrer Traumhochzeit begleitet.

STEIRERIN: Frau Neuhold-Morré, gehen wir kurz zurück zu den Anfängen. Wie entstand die Idee zur Hochzeitsmesse?
Daniela Neuhold-Morré: Bei Gründung meiner Agentur, was mittlerweile 20 Jahre her ist, war das Thema Heiraten oder Hochzeiten noch nicht Teil des Daily Business. Jahre später gab es aber im Rahmen einer Buchpräsentation zum Thema Heiraten – gemeinsam mit dem damaligen Verlag meines Mannes – von einigen Gästen die Feststellung, dass es schön wäre, wenn es eine Veranstaltung zu diesem Thema auch für Hochzeitspaare gäbe. Gedanklich habe ich mich da bereits mit der Überlegung beschäftigt, dass es eine Hochzeitsmesse im Herbst geben sollte. Die wenigen Messen, die es damals gab, haben – bis auf eine – immer nur zu Jahresbeginn stattgefunden. Damit war dann die Hochzeitsmesse „Verliebt Verlobt Verheiratet“ geboren, die erste große Hochzeitsmesse in Österreich, die im Herbst angesetzt wurde.

Was bietet der Besuch einer Hochzeitsmesse Brautpaaren in spe, was sie bei einer Recherche alleine nicht haben?
Auf der Hochzeits- & Familienmesse „Verliebt Verlobt Verheiratet“ finden Hochzeitspaare alles, was sie zum Heiraten und Feiern suchen. Von Anbietern für Anlassmode über Locations, Juweliere, Floristik, Beauty und Musik bis hin zur Kinderbetreuung – und vieles mehr. Der Vorteil eines Messebesuches liegt eindeutig darin, dass die Paare ihre künftigen Dienstleister persönlich kennenlernen dürfen. Gerade bei einer hoch emotionalen Feier wie einer Hochzeit ist es wichtig, dass die Chemie stimmt. Das lässt sich im persönlichen Gespräch auf der Messe natürlich schnell feststellen. Außerdem erwarten die Besucher  und Besucherinnen viele Tipps, Trends und kreative Ideen, auf die sie ohne die Veranstaltung vielleicht nicht kommen würden.

Was ist für Sie persönlich eigentlich das Schönste an den Messen?
Wenn ich sehe, wie unsere Messebesucher voller Vorfreude strahlen, wenn sie zur Veranstaltung kommen, und sich immer wieder Paare glücklich umarmen, weil sie wieder jemanden oder etwas entdeckt haben, was sie in der Planung ihrer individuellen Hochzeitswünsche unterstützt, geht mir das Herz einfach mit auf.

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Daniela Neuhold-Morré

Sie sind durch Ihre Arbeit immer mittendrin statt nur dabei – welche Trends sind denn aktuell besonders angesagt?
Bedingt durch die vergangenen zwei Pandemiejahre wurden Hochzeits­gesellschaften kleiner. Sogenannte Micro Weddings sind daher für manche Brautpaare durchaus Thema. In der Brautmode sorgen neben Kleidern auch diverse Suits für Aufsehen – klassische Zweiteiler, Bridal-Smoking oder Jumpsuit warten auf extravagante Bräute. Bei den Kleidern sticht oft ein besonders tiefer Rückenausschnitt hervor. Allgemein wird den Hochzeitspaaren auch das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger.

Stichwort: Nachhaltigkeit. Wie lässt sich das umsetzen?
Saisonale Gerichte, Verzicht auf Plastik, wiederverwendete Deko oder Eheringe aus fairem und/oder recyceltem Gold spielen dabei ein Rolle.

Sie sind selbst seit 16 Jahren verheiratet. Wie war Ihre Hochzeit? Ist alles nach Plan verlaufen?
Es war eine wunderbare Hochzeit, aber ganz nach Plan ist nicht alles verlaufen. Ich wollte meinem Mann – ein glühender GAK-Fan – eine besondere Überraschung bereiten. Also habe ich den Verein kontaktiert und es war tatsächlich möglich, beim Eintreffen in der Location von der Mannschaft empfangen zu werden. Zumindest wäre es so geplant gewesen. Hochzeitsspiele und Co. haben aber eine ziemliche Verzögerung bewirkt, sodass beim Eintreffen „nur“ noch der damalige Mannschaftskapitän und zwei Spieler das verkleinerte Empfangskomitee bildeten. Mein Mann hat sich nichtsdestotrotz riesig gefreut.

Zum Abschluss: Welchen Tipp geben Sie zukünftigen Hochzeitspaaren mit auf den Weg?
Aus meiner Sicht ist das Wichtigste, dass Hochzeitspaare sich selbst und ihren Wünschen treu bleiben. Natürlich werden im Laufe der Planung von unterschiedlichen Seiten – Familie und Freunden – viele Ideen und Vorschläge an ein Paar herangetragen. Bis zu einem gewissen Grad ist das gut, vielleicht auch notwendig und erwünscht. Wenn Paare aber merken, dass sie dadurch das, was sie ganz persönlich wollen, immer mehr aus den Augen verlieren – spätestens dann sollte klar sein: Es geht um unsere Hochzeit, darum, wie wir uns unseren großen Tag vorstellen. Es allen recht zu machen, wird kaum möglich sein. Und ist das Hochzeitspaar am Tag der Hochzeit glücklich und zufrieden, werden es (hoffentlich!) auch die Gäste sein.

18. Hochzeits- und Familienmesse
„Verliebt Verlobt Verheiratet“
5. und 6.11. in der Seifenfabrik Graz
www.hochzeits-messe.at

Impressionen
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