Loading…
Du befindest dich hier: Home | Lifestyle

Lifestyle | 05.08.2022

5 Tipps, um mit dem Rauchen aufzuhören

Rauchen schadet der Gesundheit – dennoch rauchen rund 21 Prozent der österreichischen Bevölkerung regelmäßig. Mit dem Rauchen aufzuhören, das ist keine leichte Aufgabe. Denn das enthaltene Nikotin macht bekanntlich süchtig.

Bild gerrit-froehlich-unsplash.jpg
Mit diesen fünf Tipps ist es möglich, schon bald rauchfrei zu leben © Unsplash/Gerrit Fröhlich

Unterstützung in den ersten Tagen

Sobald die Entscheidung steht, sollte sie nicht weiter vor sich hergeschoben werden. Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt, um eine Rauchentwöhnung zu beginnen. Daher ist der beste Zeitpunkt immer genau jetzt. Insbesondere die ersten drei Tage sind zu überstehen, um einen Rückfall zu umgehen. In dieser Zeit fordert der Körper das Nikotin spürbar ein. Hierfür gibt es einen einfachen Grund: Der Körper wurde von heute auf morgen auf einen kalten Entzug gesetzt.

Um in dieser Zeit am Ball zu bleiben, sollte Unterstützung aus dem Umfeld eingeholt werden. Freunde, Familie und Personen, die bereits eine Rauchentwöhnung erfolgreich abgeschlossen haben, sind von den eigenen Plänen zu unterrichten. Ablenkung und ein wachsames Auge ist es, was in dieser Phase benötigt wird.

Routinen lassen sich schwer aufbrechen

Das Rauchen gleicht einer Routine, der Raucher mehrmals am Tag nachgehen. Häufig wird bereits morgens noch vor dem ersten Kaffee eine Zigarette geraucht. Auch die Feierabendzigarette steht für Entspannung und Wohlbefinden. Fallen diese Tätigkeiten weg, können elementare Tagesabschnitte aus dem Gleichgewicht fallen. So kann es oft hilfreich sein, das Rauchen gegen eine ähnliche Tätigkeit auszutauschen.

Eine E-Zigarette stellt nun eine willkommene Alternative dar. Beim Dampfen mit einer elektronischen Zigarette wird kein Tabak verbrannt. In die E-Zigarette wird ein Liquid gegeben, das erhitzt wird – der entstehende Dampf kann dann inhaliert werden. Liquids werden in zahlreichen Geschmacksrichtungen, mit oder ohne Nikotin angeboten. So kann die Rauchentwöhnung Schritt für Schritt erfolgen, in dem das im Liquid enthaltende Nikotin nach und nach reduziert wird.

Interessierte erhalten hier mehr Informationen.

Das Dampfen von Heilkräutern ist eine weitere Möglichkeit: Mithilfe eines Vaporizers können Heilkräuter erhitzt und anschließend gedampft werden. Die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben vorhanden, weshalb sie überdies eine beruhigende Wirkung entfalten könnten.

Entzugserscheinungen kennen

Mit der Rauchentwöhnung gehen unweigerlich Entzugserscheinungen einher. Wer also mit dem Rauchen aufhört, sollte die Entzugserscheinungen kennen. Zum einen, um Rückfälle zu vermeiden und zum anderen, um die Symptome nicht mit Fehlfunktionen des Körpers zu verwechseln. Entzugserscheinungen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Unter anderem gehören Nervosität, ein erhöhtes Aggressionsverhalten und ein gesteigerter Appetit zu den Erscheinungen. Auch ein verlangsamter Puls ist keine Seltenheit während der Rauchentwöhnung.

Mit dem Rauchen aufzuhören, lohnt sich jedoch. Der Puls normalisiert sich wieder, die Durchblutung der Hände und Füße wird gesteigert und Symptome wie Kurzatmigkeit können wieder verschwinden. Insbesondere die körperliche Leistungsfähigkeit lässt sich wieder verbessern, wenn mit dem Rauchen aufgehört wird. Wer sich diese Vorteile immer wieder vergegenwärtigt, kann die Motivation erhöhen und hält das Ziel im Blick: rauchfrei leben.

Auf Alkohol verzichten

Während der Rauchentwöhnung sollte nicht nur auf den Suchtstoff Nikotin verzichtet werden. Auch Alkohol ist ein Suchtstoff. Viel entscheidender ist hier jedoch die Tatsache, dass Alkohol das Bewusstsein verändert. Das wiederum senkt die Hemmschwelle. Die Disziplin zu bewahren, jetzt nicht zur Zigarette zu greifen, ist unter Alkoholeinfluss nur schwer möglich.

Bereits eine Zigarette kann den gesamten Fortschritt innerhalb der Rauchentwöhnung zunichtemachen. Solange also noch Verlangen nach einer Zigarette hin und wieder besteht, sollte Alkohol gänzlich gestrichen werden.

Sich sportlich betätigen

Sport ist ein effektiver Motivator, um gegen das Rauchen vorzugehen. Grund hierfür sind die Endorphine, also Glückshormone, die der Körper bei sportlicher Betätigung ausstößt. Sie erhöhen das Durchhaltevermögen und hellen eine trübe Stimmung auf. Gleichzeitig powert Sport den Körper aus. Regelmäßiger Sport ist auch deshalb hilfreich, da eine Gewichtszunahme häufig mit einer Rauchentwöhnung einhergeht. Weiterhin verbessert regelmäßiger Sport die Lungenfunktion.