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Lifestyle | 30.11.2021

Fame durch Niedlichkeit

The Piggy Potatoes aus dem Norden von Graz sind die berühmtesten Meerschweinchen im Internet. „Mama“ Nadine und „Papa“ Philip geben uns Einblicke in ihre Welt.

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© The Piggy Potatoes

Über 200 Millionen Menschen erreichen die sieben Meerschweinchen Gwendolyn, Zeus, Moonie, Mérida, Woody, Sansa und Winky. Eine Zahl, mit der Nadine und Philip Appé nie gerechnet hätten, als sie vor 3 Jahren begonnen haben, Fotos und Videos ihrer Nager auf Instagram zu posten. „Es war rein Spaß, damit wir andere Besitzer aus der Meerschweinchen-Community kennenlernen. Jetzt folgen uns auch Künstler, Sängerinnen und berühmte Persönlichkeiten aus der ganzen Welt.“ Anfang des Jahres wurde sogar der Creative Director von Instagram auf sie aufmerksam und teilte das populäre Video beim Gurken-Essen auf der offiziellen Instagram-Seite. Seitdem gehen die Zahlen durch die Decke: Mit fast 150.000 Followern allein auf Instagram gehören die Piggies nun zu den populärsten „Petfluencern“ der Welt.

Potatoe-Liebe

Schon immer waren Meerschweinchen Teil von Nadines Leben. Als sie vor 10 Jahren ihren Mann Philip kennenlernte, sind sie zu einer gemeinsamen Leidenschaft geworden. Was die kleinen Nager so besonders macht: „Sie schauen erst unscheinbar aus, aber haben so eine interessante, besondere Persönlichkeit. Sie entfalten sich erst richtig, wenn sie in einer größeren Gruppe sind.“ Und die Gruppe hat es in sich: Das einzelne Männchen Zeus ist gütiger Leader seiner sechs Mädels. Stress gab es noch nie, sie mögen sich alle und leben friedlich miteinander.

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© The Piggy Potatoes

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© The Piggy Potatoes

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© The Piggy Potatoes

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© The Piggy Potatoes

Schüchtern vs. Topmodel

Auf ihrem Account @thepiggypotatoes finden sich zahlreiche entzückende Fotos mit lustigen Accessoires. Dabei müssen die Shootings den Meerschweinchen angenehm sein und ihnen Spaß machen. „Zwei Ruhigere sind nicht sehr gerne vor der Kamera, drei andere werden total gerne fotografiert. Bevor wir Hüte aufsetzen, konditionieren wir sie erstmal ganz langsam mit Futter. Zwei mögen das gar nicht, also machen wir es mit ihnen auch nicht.“ Beim Kuscheln ist das ähnlich: Alle sind zutraulich und fressen aus der Hand, aber werden nicht so gerne gestreichelt. Sie dürfen daher selbst auf ihre Besitzer zukommen, wenn sie es möchten. Die Grenzen muss man akzeptieren: „Wir wollen ja auch nicht, dass man uns ins Gesicht fasst.“

Gemeinsame Momente

Die schönsten Augenblicke mit den Meerschweinchen sind für Nadine und Philip die, wenn sie daheim herumtollen und sich ganz natürlich verhalten. Wenn sie Futter erahnen oder ein Rascheln hören, dann quietschen sie los – das hat das Ehepaar ihnen beigebracht, weil das in Videos super ankommt. „Jetzt öffnen wir den Kühlschrank eben nur mehr mit Bedacht, weil es dann natürlich lauter wird“, schmunzeln die beiden.