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Lifestyle | 25.05.2021

Der Zauber der Geburt verfliegt nicht

… auch nicht während einer Pandemie – nicht in der sicheren Umgebung der Privatklinik Graz Ragnitz. Prim. Dr. Pedram Afschar, Ärztlicher Leiter und Geschäftsführer der Klinik, und Hebamme Eva Hüblauer im Gespräch über sichere Geburten in Zeiten von Corona.

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© Shutterstock

Das Bedürfnis nach dem Gefühl, in guten Händen zu sein, darf gerade in Zeiten wie diesen zu den Grundbedürfnissen des Menschen gezählt werden. Schon der erste Schritt durch die vom Personal kontrollierten Türen der Privatklinik Graz Ragnitz verspricht genau das. Ein Gefühl von Kontrolle, Sicherheit und – nach Abklärung der Sicherheitsmaßnahmen – eine gewisse emotionale Leichtigkeit. Eine Art Sorglosigkeit, die allen Patienten, aber insbesondere werdenden Eltern, beim Betreten der Klinik vermittelt werden soll – bisher aus gutem Grund mit Erfolg. 

STEIRERIN: Wie laufen Geburten in Zeiten von Corona in der Klinik ab?
Prim. Dr. Afschar:
Wir setzen uns seit Beginn der Pandemie dafür ein, Müttern ein Geburtserlebnis zu ermöglichen, das sich für sie normal und natürlich anfühlt. Es ist uns sehr wichtig, auch jetzt voll und ganz auf die individuellen Bedürfnisse der werdenden Mütter eingehen zu können. Dank der hohen Sicherheitsmaßnahmen ist dies sowohl bei geplanten als auch bei Spontan-Geburten möglich. Nach der Antigen- und PCR-Testung der Mütter und Väter bei der Aufnahme kann eine Geburt bei uns im Haus so normal wie sonst auch verlaufen. Der Vater kann dabei natürlich – und konnte zu jedem Zeitpunkt der Pandemie – bei der Geburt dabei sein und auch danach als Begleitperson stationär mit aufgenommen werden und so lange im Familienzimmer bleiben, wie er möchte.

Wie kann man sich den Aufenthalt nach der Geburt vorstellen?
Hüblauer: Die frisch gebackenen Eltern können die Zeit des Kennenlernens ihres Neugeborenen wie gewohnt verbringen. Zwar müssen außerhalb des Zimmers und bei Kontakt mit unserem Personal FFP2-Masken getragen werden, doch die Sicherheitsvorkehrungen bringen für Familien auch einige Vorteile mit sich. Sowohl Eltern als auch Zuwachs genießen, wie sich zeigt, die Ruhe durch den Wegfall der Besuche. Denn die Eltern haben nicht nur mehr Zeit mit ihrem Baby, sondern auch zum Erholen und Schlafen.

 

Der Steirer Prim. Dr. Pedram Afschar ist Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe und übernahm Anfang des Jahres 2021 die Position des Geschäftsführers und Ärztlichen Leiters der Privatklinik Graz Ragnitz.

Eva Hüblauer MSc ist als leitende Klinik-Hebamme Teil des Klinikhebammen-Teams der Privatklinik und somit mitunter für die 24/7-Versorgung werdender Mütter und Wöchnerinnen
vor Ort verantwortlich.

Wie erleichtern Sie Eltern die Geburts-Vorbereitung?
Hüblauer:
Im Zuge der Pandemie haben wir unsere Präsenzkurse durch eine Vielzahl von Online-Angeboten ersetzt, wie in etwa einen kostenlosen Online-Informationsabend, bei dem sich werdende Eltern über eine Geburt bei uns im Haus zu Hause vom Sofa aus informieren können. Um potenzielle Ängste zu nehmen und das Vertrauen zu stärken, bieten unsere Klinikhebammen zusätzlich Kennenlerngespräche und Vorbereitungstermine sowie einen Online-Geburtsvorbereitungskurs an.  Das gesamte Angebot kann man auf unserer Website nachlesen.

Prim. Dr. Afschar: Richtig, denn bei unserer Privatklinik handelt es sich um ein Belegkrankenhaus. Das heißt, dass sich werdende Eltern für ein Team, zusammengesetzt aus Hebamme und GynäkologIn, entscheiden, das sie beim Geburtsprozess bei uns im Haus begleiten wird. Dabei steht es Eltern frei, eine frei praktizierende Hebamme oder unser Klinikhebammen-Team auszuwählen.

Welche Vorteile erleben Eltern durch das Klinikhebammen-Team vor Ort?
Hüblauer: Gerade jetzt wird das Angebot der angestellten Hebammen in der Privatklinik sehr gerne in Anspruch genommen. Da unser Team rund um die Uhr anwesend und verfügbar ist, können Mütter auch nach der Geburt jederzeit bestens versorgt werden. Wir übernehmen dabei für Beleghebammen und Gynäkologen eine unterstützende Funktion und betreuen Eltern eben auch schon vor der Geburt so individuell wie möglich. Werdende Eltern sollen sich rundum sicher und geborgen fühlen. Helfende Hände sind zu jeder Zeit für sie da.

Was muss man sonst über die medizinische Versorgung in der Klinik wissen?
Prim. Dr. Afschar: Neben den stets verfügbaren angestellten Hebammen sind diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Stationsärzte mit Notfallausbildung und Anästhesisten 24/7 für Schwangere und Wöchnerinnen im Einsatz. Somit können wir allen unseren Patienten ein höchstes Maß an Sicherheit und Versorgung garantieren. Natürlich stehen für die Neugeborenen auch Kinderärzte rund um die Uhr bereit.

Was möchten Sie werdenden Müttern mitgeben?
Prim. Dr. Afschar: Haben Sie keine Angst vor der Geburt. Haben Sie Vertrauen in sich selbst und die professionelle Hilfe der begleitenden Personen.

Hüblauer: Der Zauber der Geburt verfliegt nie – es ist und bleibt ein besonderer Moment, der die Pandemie in den Hintergrund rücken lässt.

 

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