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Lifestyle | 16.04.2021

Garten-Geheimnisse

Das vergangene Jahr hat für ein massives Umdenken in Sachen Wohnkomfort gesorgt – das schließt den Garten keineswegs aus. Was 2021 im Outdoor-Bereich angesagt ist, verraten wir hier.

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Indoor-Garten & Urban Gardening

Nicht jeder, der sich danach sehnt, verfügt tatsächlich über das Fleckchen Erde, das sich so viele gerade herbeiwünschen. Gerade in städtischen Gebieten wird verstärkt das Bestreben erlebt, mit dem zu arbeiten, was einem zur Verfügung steht. Wo sich also manche für einen Platz in urbanen (Gemeinschafts-)Gärten beworben haben, hegen und pflegen andere die inzwischen begrünten Flächen ihres Balkons oder Wohnzimmers. Indoor-Dschungel-Gefühle tun sich beim Eintreten in die kleine Wildnis im Inneren eines Wohnblocks auf und kleine-Gärten mit Mini-Hochbeeten sprießen am Rande der Balkonlandschaft hervor. Als besonders beliebter Trend-Tipp erweist sich in solchen Fällen der „vertikale Garten“, der ein Arbeiten entlang der Wand ermöglicht, anstatt begehbare Fläche zu versperren.

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Indoor-Garten & Urban Gardening

Nicht jeder, der sich danach sehnt, verfügt tatsächlich über das Fleckchen Erde, das sich so viele gerade herbeiwünschen. Gerade in städtischen Gebieten wird verstärkt das Bestreben erlebt, mit dem zu arbeiten, was einem zur Verfügung steht. Wo sich also manche für einen Platz in urbanen (Gemeinschafts-)Gärten beworben haben, hegen und pflegen andere die inzwischen begrünten Flächen ihres Balkons oder Wohnzimmers. Indoor-Dschungel-Gefühle tun sich beim Eintreten in die kleine Wildnis im Inneren eines Wohnblocks auf und kleine-Gärten mit Mini-Hochbeeten sprießen am Rande der Balkonlandschaft hervor. Als besonders beliebter Trend-Tipp erweist sich in solchen Fällen der „vertikale Garten“, der ein Arbeiten entlang der Wand ermöglicht, anstatt begehbare Fläche zu versperren.

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Neues Leben einhauchen

Hand in Hand mit dem Verlangen, die Verbindung zur Natur zu stärken, geht der derzeitige ökologisch sehr vorteilhafte Trend namens „Grow your own“. Pandemie-Erleber mutieren vermehrt zum Selbstversorger im Anbau von Kräutern oder ab und an sogar gewissen Gemüsesorten. Ein Must-have dieser Saison ist daher das Hochbeet. In vielen Farben und Formen findet sich das kleine Kräuterkästchen in unseren Gärten wieder und unterstützt dabei nicht nur das Gefühl, dem eigenen Garten auf sinnvolle Art Leben eingehaucht zu haben, sondern steht auch im Sinne der Nachhaltigkeit. Der Nutzgarten steht wieder an der Spitze. Dem hinzugefügt, lassen sich mit dem Auge zunehmend Upcycling-Produkte wie wiederverwendete und zweckentfremdete Teekannen, Marmeladengläser oder alte Tassen erblicken, die mit einem neuen Anstrich gerne für kleine Sprösslinge verwendet werden – ein unverhofft netter, kleiner Blickfang.

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Verwunschener Garten

In der eigentlichen Gartenlandschaft jedoch liegt in vielerlei Hinsicht die eigentliche Veränderung versteckt. Auch die Welt der Pflanzen gilt als eine Art Zuflucht. Eine Oase der Ruhe zu schaffen, um das Chaos der Außenwelt auszublenden, ist das Ziel. Tendenzsteigend schaffen sich Gartenliebhaber daher eine Umgebung, die die besten Seiten der unmittelbaren Natur in einem kleineren Rahmen widerspiegelt. Manche tun dies in Form von Naturmaterialien in Mobiliar und Deko, wie beispielsweise Teak oder Stein. Andere konzentrieren sich auf die „natürliche Garten-Optik“ – sie wollen einen Garten, der so aussieht, als wäre er schon immer da gewesen. Wer nun an den prototypischen verwunschenen Hexengarten im Wald mit Hütte denkt, liegt gar nicht so fernab vom Ziel. Der einst wie geleckt aussehende, moderne Garten war gestern.

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Verwunschener Garten

In der eigentlichen Gartenlandschaft jedoch liegt in vielerlei Hinsicht die eigentliche Veränderung versteckt. Auch die Welt der Pflanzen gilt als eine Art Zuflucht. Eine Oase der Ruhe zu schaffen, um das Chaos der Außenwelt auszublenden, ist das Ziel. Tendenzsteigend schaffen sich Gartenliebhaber daher eine Umgebung, die die besten Seiten der unmittelbaren Natur in einem kleineren Rahmen widerspiegelt. Manche tun dies in Form von Naturmaterialien in Mobiliar und Deko, wie beispielsweise Teak oder Stein. Andere konzentrieren sich auf die „natürliche Garten-Optik“ – sie wollen einen Garten, der so aussieht, als wäre er schon immer da gewesen. Wer nun an den prototypischen verwunschenen Hexengarten im Wald mit Hütte denkt, liegt gar nicht so fernab vom Ziel. Der einst wie geleckt aussehende, moderne Garten war gestern.

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Tipps zum Cottage-Garten-Stil

Wildnis mit System
Etwas verwunschen, etwas wild, fast schon etwas chaotisch aussehend – natürlich eben. Möglich ist dies mit dem Einsatz von hochwachsenden Gräsern, die Blickschutz bieten, immergrünen Pflanzen, wie Buchsbaum, aber eben auch einer Vielzahl an Blumen, denn der Trend sagt: Auch ein bisschen glückbringende Farbe als Blickfang darf nach dem grauen Covid-19 sein. Die Mehrzahl der Gartenbesitzer zeigt sich im Hinblick auf Farb- und Pflanzenwahl immer mutiger. Trend mit Sinn: Mit der Pflanzenwahl will mittlerweile auch darauf geachtet werden, gewisse Naturbewohner wie Marienkäfer zurück oder vermehrt in den Garten zu locken – mitunter auch zur natürlichen Bekämpfung von Blattläusen. Ringelblume eignet sich in diesem Fall besonders gut.

Wasserstellen
Als ein wahres Goldstück für Augen und Seele erweist sich eine kleine Wasserstelle im Garten – ob in Form eines Mini-Teichs, der gerade wieder an Beliebtheit gewinnt, oder etwa eines kleinen Vogelbades. Wasser als Quelle der Entspannung tut nicht nur den menschlichen, sondern auch den tierischen Bewohnern gut.

Ein Hauch Vintage
Gerade der leicht gebraucht wirkende Vintage-Stil verträgt sich mit dem wild-natürlichen Look der neuen Gärten besonders gut. Natürlich schließt das das Miteinbeziehen von modernen Elementen nicht aus. Besonders im Kommen sind dabei seit einiger Zeit dekorative Objekte, die im Stil etwas an das alte Griechenland oder Rom erinnern: Pflanzentöpfe mit offenem Kopf, die die Heldinnen und Helden alter Mythen repräsentieren, Vogeltränken, die an Stein- und Keramikvasen einer früheren Zeit denken lassen. „Bonuspunkte“ werden erreicht, wenn diese – für einen extra natürlichen Touch – mit Moos bewachsen sind.


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Outdoor-Living

Ab in den Garten! Wer über ein kleines oder großes Fleckchen Erde verfügt, hat es allerspätestens im Zuge der Pandemie wahrhaft zu schätzen gelernt. Der Trend 2021 zeigt das Bedürfnis des Rückzugs und der Erweiterung des Wohnkomforts auf – über die Grenzen des eigentlichen Wohnraumes hinausgehend. Ob fürs Homeoffice, um Mitbewohnern oder Familie zu entfliehen oder um gemeinsam entspannt Zeit draußen zu verbringen: Gartenbesitzer verlagern den Komfort ihres Zuhauses in Form von sogenannten „Outdoor-Living-Areas“ vermehrt in den Garten. Vom jeweiligen Budget abhängig, kann dies bis zum Beinahe--Duplikat eines Wohnzimmers im Garten-Kontext führen. Draußen grillen war gestern – so manch einer mag es sich zum Projekt gemacht haben, im Sommer bereits eine Outdoor-Küche bei sich im Garten stehen zu haben. Andere wiederum geben sich mit gemütlichen Tisch-Nischen, kleinen Bänken, vielleicht sogar gemütlichen Balkon-Sitzsäcken zufrieden. Die Betonung liegt jedenfalls auf dem Wort „Komfort“ – und der ist schlichtweg individueller Natur.