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Lifestyle | 19.02.2021

Wohnen mit Gefühl

Wie so oft im Leben zählen auch beim Wohnen die inneren Werte. Wie man aus seinen eigenen vier Wänden einen Raum voller Wohlgefühl schafft, erklärt die diplomierte Raumdesignerin Kerstin Stranzl.

Fotos: © Thermenhotel Stoiser/Loipersdorf, Foto ADO Goldkante, Inbild – Anna Pailer, Landegger, WOUNDWO, beigestellt

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Holz, Teppich oder vielleicht doch Designbelag? Die Wahl des Bodens ist die Basis jedes Wohngefühls. Die Qual der Wahl ist dabei groß, weiß Raumdesignerin Kerstin Stranzl. „Um die richtige Bodenentscheidung für sich zu treffen, ist es wichtig, die persönlichen Bedürfnisse zu klären. Strapazierfähigkeit, Budget, Haptik, aber auch welche Einrichtung geplant ist, muss mitbedacht werden.“

Natur ins Haus bringen dabei Holzböden, die in den letzten Jahren wieder extrem nachgefragt sind. Die sehr beliebten Eichenböden zum Beispiel sind durch die enorme Härte des Holzes besonders langlebig und halten einiges aus. Spielende Kinder, Haustiere und schmutzige Schuhe – alles kein Problem.
Immer mehr nachgefragt werden Designböden mit ökologischen Zusatznutzen, wie zum Beispiel der von Künstlern gestaltete Loris by Landegger. Allergiker profitieren von der Schadstofffreiheit dieser Naturprodukte, die sich auch positiv auf Tritt- und Raumschall auswirken und schlussendlich mit ihrer robusten Oberfläche und der angenehmen warmen Haptik überzeugen.Lange vermieden, sind Teppichböden eindeutig wieder im Kommen. Nicht zuletzt, da sie als Leisetreter, Energiesparer und Designkünstler doch mit einigen, oft ungeahnten Vorteilen aufwarten können.

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Raumdesignerin DI Kerstin Stranzl

Mut zur Farbe. Wussten Sie, dass blaue Töne Räume optisch vergrößern, während Rottöne Nähe vermitteln und den Raum verkleinern? Farben kann man sich zunutze machen, um vielerlei Effekte zu erzielen. Und nicht nur optisch haben sie Einfluss auf unser Leben, sondern auch die Wirkung auf die Psyche ist groß. Helles Blau oder Grün eignet sich ideal für Schlaf- und Arbeitsräume. Die Farben wirken beruhigend, fördern aber gleichzeitig das konzentrierte Arbeiten. Pastellige Töne in den Wohnstoffen und Tapeten werden aktuell wieder vermehrt ergänzt durch kräftige Farben und große Muster. Im Trend liegen alte Möbel, die mit hellen Kreidefarben lackiert und patiniert werden und sich dadurch auch optisch ins Blickfeld rücken. Ein motivierend positives Signal in diesen herausfordernden Zeiten sieht die Raumdesignerin in der Wahl der Farben des Jahres 2021 durch Pantone. Die Kombination des Gelbtons „Illuminating“ mit „Ultimate Gray“ strahlt Kraft und Zuversicht aus.

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Lieblingsplatzerl. Egal ob man einfach gemütlich ein Buch lesen will oder es sich mit der ganzen Familie zum gemeinsamen Filmabend gemütlich macht – Polstermöbel fehlen wohl in keinem Zuhause. Oft sind sie sogar der zentrale Blickfang im Wohnraum. Tipp von Profi Kers­tin Stranzl: „Damit man lange Freude am Lieblingsplatzerl hat, sollte man bei der Anschaffung auf die Scheuerfestigkeit des Stoffes achten.“ Bei Vorhängen geht es in einem hohen Maß um den persönlichen Geschmack. Durch unterschiedliche Farben, Materialien und Verarbeitungen werden verschiedenen Bereichen optimale Attribute verliehen: repräsentativ, behaglich, entspannend oder aufregend – ganz nach Ihren Wünschen.

Für gutes Klima sorgen. Da wir circa 90 Prozent unserer Lebenszeit in geschlossenen Räumen verbringen, ist gute Raumluft entscheidend für das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden. Die Qualität der Raumluft lässt sich dabei unter anderem durch natürliche Bodenbeläge steigern. Speziell entwickelte mineralische Wandfarben und Wohnstoffe helfen sogar, Schadstoffe und Bakterien aus der Raumluft zu filtern. Studien haben bewiesen, dass sich der Einsatz dieser Materialien positiv auf die Konzentrationsfähigkeit und den guten Schlaf auswirkt. Besonders wichtig in Zeiten, in denen viele vermehrt im Homeoffice arbeiten.

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Licht und Schatten. Nicht nur zur Sicherung der Privatsphäre ist der richtige Sicht- und Sonnenschutz ein Muss. „Bedeutend für ein angenehmes Wohngefühl ist auch die richtige Dosierung an Sonneneinstrahlung und somit perfekte Lichtverhältnisse“, erklärt Stranzl. Mit den richtigen Vorhängen, Jalousien und Plissees setzen Sie wichtige Akzente in Ihrer Wohnraumgestaltung und schaffen angenehme Lichtverhältnisse für das Arbeiten am PC. Doch der optimale Sonnenschutz ist nicht nur eine Frage des Stils, sondern auch der Funktionalität. Die Schattenspender von heute – wie Markisen, Screens oder Raffstores – dienen nebenbei auch als Wind- und Einbruchsschutz, bewahren Sie vor lästigen Insekten, ja, sie helfen sogar beim Energiesparen und erübrigen oftmals den Einsatz einer Klimaanlage.

Zur Ruhe finden. Eine angenehme Wohn­umgebung zu schaffen, ist ebenso abhängig von der Akustik im Raum. Moderne Architektur ist oft geprägt von „harten“ Materialien, wie Beton und großen Glasflächen. „Als Raumausstatter komplettieren wir den Raum mit weich fallenden Vorhangstoffen, akustisch wirksamen Wandgestaltungen, Lampen oder Bildern und kuscheligen Teppichen. Damit wird der Wohlfühlfaktor noch weiter erhöht“, ist sich Kerstin Stranzl sicher.

www.stranzl.at

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Den Profi fragen

Egal ob es um Inspiration für noch vage Umgestaltungsträume geht oder um eine spezielle Beratung für die Umsetzung konkreter Pläne, die Profis stehen auch aktuell für Beratungen zur Verfügung. Planen aus der Distanz ist dank moderner digitaler Technologien überhaupt kein Problem. Das steirische Raum­ausstattungsunternehmen Stranzl, das heuer 60-jähriges Firmenjubiläum feiert, ist gerne auch mit Online-Beratungen samt nachfolgender Bemusterung oder Bestellservice mit Click-and-Collect sowie Reparaturen für Kunden da.