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Lifestyle | 15.07.2022

Der Mann aus dem Norden: Alexander Skarsgård

Alexander Skarsgård

Er bestätigt das gängige Klischee über Männer aus Skandinavien: zurückhaltend, charmant, gut aussehend! Schauspieler Alexander Skarsgård darf sich zu den attraktivsten Männern der europäischen Schauspielriege zählen, die international für Aufsehen sorgen. Sein Vorteil: Neben einem umwerfenden Äußeren überzeugt er auch mit einer Bandbreite an abwechslungsreichen Rollen.

Ein durchdringender Blick, eine gefährliche Aura: Als sich Alexander Skarsgård mit der Rolle des Eric Northman in der erfolgreichen HBO-Serie „True Blood“ erstmals dem breiten Publikum präsentierte, avancierte die in Schweden geborene Erscheinung schnell zum Serienliebling. Seine Version des Vampiroberhauptes war fern von den Charakteren der bekannten Nachtwesen, die zuvor in den zarten Romanzen „Twilight“ oder „Vampire Academy“ ihr Unwesen trieben. Sexy, verführerisch und reizvoll: Dank seiner physischen Präsenz und dem überzeugenden Spiel ergatterte sich das ehemalige Model einen Platz auf den Castlisten in Hollywood.

Dass seine Karriere als Schauspieler gute Zukunftschancen besaß, war keine Sicherheit – doch sein Talent liegt dem 1,94 Meter großen Skandinavier in den Genen. Vater Stellan Skarsgård gehört schon seit Jahren zur Schauspielelite, die in Amerika als auch auf dem europäischen Markt und bei den Oscars gefragt ist. „Breaking The Waves“, „Mamma Mia! Der Film“ oder „Thor: Love & Thunder“ sind nur drei Vertreter aus einer langen Liste an unterschiedlichen Projekten. Probleme, in diese Fußstapfen zu treten, hat Alexander Skarsgård keineswegs!

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IMAGE SOURCE: pexels.com

Einmal Nordmann, immer Nordmann

Mit seinem aktuellen Film „The Northman“, der kürzlich für das Heimkino erschienen ist, beweist Skarsgård zusammen mit Regisseur Robert Eggers („Der Leuchtturm“) Mut zu neuen Erzählweisen und eindringlichen Darstellungen: Ameth (Alexander Skarsgård) muss erleben, wie sein Vater und Wikingerkönig Aurvandil (Ethan Hawke, „The Black Phone“) von seinem Halbbruder Fjölnir (Claes Bang, „Verschwörung“) umgebracht wird. Die Gier nach dem Thron hat die Brüder entzweit und Fjölnir zu dieser schrecklichen Tat verleitet. Das schwere Schicksal wird durch die Entführung von Amleths Mutter Gudrún (Nicole Kidman, „Nine Perfect Strangers“) zum Ausgangspunkt einer Racheodyssee, die Ameth noch viele Jahre später antreibt.

Der harte Stoff ist sicherlich kein klassisches Wohlfühlkino. Sehenswert ist das ungewöhnliche Wikinger-Epos dennoch! Aufgrund seiner visuellen Besonderheiten, die Robert Eggers für die Entstehung einer rauen, kalten und unwirklichen Landschaft nutzt, spiegelt sich das Rachedrama auch auf optischer Ebene in jeder einzelnen Szene wider. Zudem wird dem beliebten Wikinger-Thema eine neue Komponente hinzugefügt, die mehr Realismus verspricht. Serien wie „Vikings“ oder der Ableger „Vikings: Valhalla“, der kürzlich auf Netflix startete, haben den Hype um die Nordmänner begründet. Mit Computergames wie Ubisoft’s „Assassin’s Creed: Valhalla“ wurde das Interesse geschürt und auf neue Branchen übertragen. Selbst Slot spiele wie „North Storm“ widmen sich den Kriegern aus Europa. Auf fünf Walzen, die mit Runen und Symbolen versehen sind, erhalten Nutzer die Chance, den Weg zum Schatz zu finden. Etwas Glück und die richtige Kombinationsgabe vorausgesetzt. Obwohl „The Northman“ ein gefragtes Thema aufgreift, war dem Film an der Kinokasse kein Hit beschert. Im Heimkino könnte er jedoch als Geheimtipp sein volles Potenzial entwickeln.

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An seiner Seite

Für Alexander Skarsgård und Nicole Kidman ist Eggers Werk bereits die zweite Zusammenarbeit. Gemeinsam standen sie schon für die Mini-Serie „Big Little Lies“ vor der Kamera, in der sie ein Ehepaar mit Beziehungsproblemen verkörperten. Die intensive Darstellung der zwischenmenschlichen Herausforderungen zählte zu den Highlights der Serie, die auf einem Roman von Liane Moriarty basierte. Über einen Mangel an schönen Frauen, an dessen Seite der Schwede schon spielen durfte, kann er sich nicht beklagen: Margot Robbie („Legend of Tarzan“), Rihanna („Battleships“) oder Kate Bosworth („Straw Dogs – Wer Gewalt sät“) sind nur einige Namen, die die Leinwand zum Knistern brachten.

Auch seine kommenden Projekte stehen in Sachen Mut und Engagement seiner bisherigen Filme in nichts nach. Mit „Infinity Pool“ hat er jüngst den neuen Sci-Fi-Horror von Brandon Cronenberg abgedreht. In der Mystery-Geschichte um ein außergewöhnliches Hotelresort markiert ein schwerwiegender Unfall den Beginn einer Verkettung unglücklicher Ereignisse. Allerdings entwickeln sich die Dinge immer mehr zu einem surrealen Alptraum, der die Tür zu einer gefährlichen Welt öffnet.

Mit Schauspielkollege Dane DeHaan („The Staircase“) steht zudem das Drama „The Tiger“ auf der Startliste. Regisseur Myroslav Slaboshpytskyi zeichnet sich verantwortlich und wird das Werk voraussichtlich 2023 in die Kinos bringen. Aktuell befindet sich der Film in Vorproduktion. Viel Arbeit, die vor Alexander Skarsgård liegt. Für seine Fans gibt es somit ausreichend Grund zur Freude, den Schweden in neuen Rollen auf der Leinwand bewundern und anhimmeln zu dürfen.