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Lifestyle | 21.10.2020

Tipps für den Skiurlaub mit der Familie

Wenn junge Familien in den Skiurlaub fahren: Die 8 wichtigsten Tipps

Urlaub mit der Familie kann mit einer guten Planung entspannt sein und sich auch mit kleinen Kindern wirklich nach Urlaub anfühlen. Mit diesen 8 Tipps gelingt das beim nächsten Skiurlaub mit Kindern problemlos.

Bild Pexels_dilly.jpg
Copyright: Pexels, Damit die Piste herabgebraust wird, ist vorab Vorbereitung - und Üben - notwendig.

Tipp 1: Rechtzeitig planen und informieren

Ob als Auflockerung der Feiertage oder zu einer ganz anderen Gelegenheit – Skiurlaub ist bei vielen Aktivurlaubern Trend. Ganz nach dem Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ ist eine rechtzeitige Planung bei einem Skiurlaub entscheidend. Die frühzeitige Planung sichert eine geeignete Unterkunft in einem familienfreundlichen Skigebiet.

Extra-Tipp: Viele Regionen haben ein Maskottchen. Die Vorfreude der Kinder steigt häufig, wenn sie das Maskottchen vorab gesehen haben und es einen Namen hat. Für die familienfreundliche Region rund um die Wurzeralm sind das beispielsweise die beiden lustigen Bären Pyhrni und Prieli, von denen es sogar Malbücher gibt.

Tipp 2: Woran erkenne ich ein familienfreundliches Skigebiet?

Ein Skigebiet für die ganze Familie bietet neben einer passenden Unterkunft Abwechslung. So liegt das familienfreundliche Skihotel Dilly beispielsweise zwischen zwei besonderen Skigebieten in Oberösterreich: der Wurzeralm und dem Skigebiet Hinterstoder. Die schnellste Standseilbahn Europas begeistert Kinder und Eltern und die Gebiete bieten Anfängern und echten Könnern spannende Fahrten. Denn ein familienfreundlicher Urlaub bietet allen Familienmitgliedern etwas.

Tipp 3: Was bietet eine familienfreundliche Unterkunft?

Nicht alle Hotels oder Ferienwohnungen sind für den Aufenthalt mit Kindern geeignet. Familien sollten Unterkünfte wählen, die mit ihrer Familienfreundlichkeit werben. Sinnvolle Extras sind zum Beispiel:

  • Spielzimmer
  • Spielplatz oder -halle
  • kinderfreundliches Essen
  • zusätzliche Kinderbetreuung

Gerade die letzten beiden Punkte entspannen den Urlaub für alle Beteiligten. Die Mahlzeiten im Hotel mit einem kinderfreundlichen Buffet oder besonderen Kindermenus sind entspannter als in einem Hotel, das beim Essen ausschließlich Erwachsene als Zielgruppe hat. Eine zusätzliche Kinderbetreuung lässt sich in vielen familienfreundlichen Hotels nach Bedarf zusätzlich buchen. Das erlaubt den Eltern ruhige Stunden beispielsweise im Wellnessbereich und fördert die ganzheitliche Gesundheit.

Tipp 4: Wie ist das mit der Skiausrüstung für Kinder?

Kinder benötigen für das Skifahren die gleiche Ausrüstung wie Erwachsene:

  • Skier
  • Bindung
  • Skischuhe
  • Skihelm
  • Skibrille
  • Skistöcke

Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Schuhen. Drückende Schuhe führen rasch zu schlecht gelaunten und weinenden Kindern. Auch eine sehr harte Außenschale wird von vielen Kindern als unangenehm empfunden. Sind die Schuhe zu groß, haben die Kinder ein deutlich höheres Risiko sich zu verletzen. Gute Beratung durch einen Fachmann spart Zeit und Nerven.

Extra-Tipp: Jeden Tag den Innenschuh herausnehmen und an der Luft trocknen lassen. Das vermeidet unliebsame Überraschungen am nächsten Morgen und Nörgeln, weil die Füße nass sind.

Verpflichtend ist übrigens bei Kindern bis 15 Jahren das Tragen eines Skihelms. Empfehlenswert ist ein Helm der Klasse A und gerne mit einem verstellbaren Kopfumfang. Die meisten Erwachsenen tragen in Österreich mittlerweile einen Skihelm. Skischulen oder die Verleihstationen überlassen vielen Kindern einen Helm kostenlos. Beim lokalen Skiverleih lassen sich für Kinder passende Skier kostenpflichtig mieten. Das ergibt – gerade bei schnell wachsenden Kindern – Sinn, da sie ihren Skiern zwischen den Saisons rasch entwachsen. Die Bindung stellt vor Ort der Profi auf Nachfrage ein. Generell ist das Mieten der Skiausrüstung für Kinder sinnvoll. Die Verleihstationen bieten die Ausrüstung mit einem hohen Sicherheitsstandard an, der gerade bei Kindern wichtig ist. Sinnvoll ist der Kauf von funktionaler Unterwäsche. Reserve-Handschuhe, Unterwäsche und Socken immer einpacken.

Extra-Tipp: Bei der Kleidung auf nässeabweisende Kleidung setzen. Kinder fallen nicht nur hin, sondern spielen intensiv im Schnee. Nur robuste Kleidung hält die Kinder trocken. Atmungsaktive Kleidung verhindert Feuchtigkeit durch zu starkes Schwitzen.  

Tipp 5: Was ist ein Kids Park?

Ein Kids Park ist ein besonderes Areal in einem Skigebiet. Hier werden die Kinder den gesamten Tag von Skilehrern begleitet. Auf dem Übungsgelände lernen sie ohne Risiko die richtige Technik und werden sicherer. Auf den Kinderpisten – oftmals mit Hindernissen – lässt sich das frisch Erlernte praxisnah und mit viel Spaß testen. Viele Kinderparks punkten zusätzlich mit Spielplätzen, Karussells und einer ansprechenden Gestaltung.  

Tipp 6: Geld sparen mit Kinderangeboten

Viele Skigebiete geben für Kinder einen besonderen Rabatt. Dieser liegt oft bei mehr als 50 Prozent und rentiert sich dementsprechend. Die Fahrten mit den Skiliften sind in den meisten Regionen für Kinder bis 6 Jahre kostenlos. Informationen über Vergünstigungen für Familien finden sich online oder sie lassen sich bei der Unterkunft erfragen.

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Copyright: pasja1000, Bei kleineren Kindern ist klassisches Skifahren gemeinsam noch nicht möglich. Mit Kreativität lassen sich auch mit den ganz Kleinen die Pisten zusammen erobern.

Tipp 7: Ab wann ist eine Skischule sinnvoll?

Babys und jüngere Kleinkinder sind für den gezielten Skiunterricht zu klein. Durch einfache Übungen und Kontakt mit dem Element Schnee bereiten sie sich jedoch bestens auf das spätere Skifahren vor. Die Praxis zeigt, dass Kinder ab 3 Jahren spielerischem Skiunterricht gut folgen können. Sie lernen rasch und sind mit viel Freude auf den Skiern unterwegs. Kinder ab 5 Jahren lernen in der Skischule bereits die richtige Technik für das Kurvenfahren. Im Kids Park werden die Tricks geübt und direkt angewendet. Sind die Kinder bereits 8 Jahre alt und haben erste Erfahrungen, werden sie langsam an erste Sprünge herangeführt. Eine gute Skischule stellt den Spaß in den Vordergrund. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Vorsichtige Kinder fühlen sich wohler, wenn sie länger üben. Der Lehrer entwickelt ein Gespür hierfür und wird jedes Kind dazu anhalten, in seinem eigenen Tempo sicher zu werden. Oder im Fall von besonders abenteuerlustigen Kindern, die Risiken realistisch einzuschätzen und hierdurch sicher unterwegs zu sein. 

Tipp 8: An Alternativen denken

Viele Kinder freuen sich nach ein paar Tagen im Schnee über eine ganz andere Aktivität. Je nach Alter der Kinder und lokalen Gegebenheiten bieten sich unterschiedliche Ausflüge an. Ski-freie Tage lassen ebenso schön gestalten. So lassen sich beispielsweise die folgenden Aktivitäten planen:

  • Rodeln
  • Fahrt mit einem Pferdeschlitten
  • Wanderung durch den Schnee
  • Besuch eines Schwimmbads
  • Tagesausflug
  • Besuch im Museum
  • Indoor-Spielplatz

Am besten bereits bei der Planung zuhause online nachschauen, was vor Ort über das Skifahren hinaus angeboten wird. Wer gut informiert ist, kann spontan besser variieren.