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Lifestyle | 15.01.2020

Gesund und fit

Cornelia Steinkellner verfolgt in ihren Fitnessstudios einen bewussten Ansatz: In kurzen, betreuten Trainings stehen die Ziele des Kunden im Fokus – und Gesundheit vor Schönheit an erster Stelle.

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Cornelia Steinkellner © Thomas Luef

Ins B3 am Lendplatz und in Gratkorn kommen die Leute nicht, weil sie schöner werden wollen. Sie beanspruchen betreutes Training, damit es ihnen besser geht“, erzählt Inhaberin Cornelia Steinkellner. „Sportlich geht’s im Grunde nur darum, dass man gesund ist.“


Kurz beraten.

Das Konzept für B3 entstand durch die vielen Erfahrungen Cornelias in der Branche. „Ich habe gesehen, dass es den Bedarf gibt, bei jedem einzeln auf seine oder ihre Ziele einzugehen und persönliche mit kurzen Trainings zu kombinieren.“ In Kombination mit Power Plates und EMS aktiviert man im B3 in kürzester Zeit den ganzen Körper. Intensive, kurze Work­outs beanspruchen nachhaltig die Muskeln und trainieren sie zu mehr Leistung. Damit man seine Knie entlastet, wieder leichter aufsteht, wieder Treppen steigt. Denn was tun, wenn die alltäglichen Dinge nicht mehr funktionieren? Da ist es gut, jemanden an der Seite zu haben, mit dem man ganz gezielt an Verbesserungen arbeiten kann.


Stolz auf sich.

Mit der körperlichen Leistung steigt auch das Selbstbewusstsein. „Man merkt, dass die Leute nach ein paar Monaten ganz anders zur Tür reinkommen als zu Beginn.“ Denn man steigt wieder Treppen, die Kleidung sitzt besser, man fühlt sich wohler vorm Spiegel. Damit der Kunde auch stolz auf seine Leistungen sein kann, ist es wichtig, zu Beginn eine ordentliche Bedarfsanalyse zu machen, so Cornelia. Viele kommen mit dem Ziel, in vier Wochen 14 Kilos abzunehmen. Die Aufgabe eines guten Trainers sei es dann, zu sagen: Natürlich schaffen wir dein Ziel. Aber wir müssen deinen Lebens- und Ernährungsstil umstellen, viel trainieren – und es wird dauern. Ein guter Trainer müsse ganz bewusst darauf achten, keine falschen Erwartungen zu wecken. „Dann weiß der Kunde, dass er mich die nächsten zwei Jahre sieht – und nicht nur die nächsten vier Wochen.“


Mut zum Ja

Als sich letztes Jahr die Möglichkeit ergab, die beiden Studios zu erwerben, musste schnell eine Lösung gefunden werden. Das war keine Frage des Mutes, sondern der Rationalität. „Mein Warum war größer als jedes Wie.“ Bereut hat sie ihre Entscheidung nie – sie liebt ihren Job. Und damit kommen die guten Dinge ganz von alleine, sagt Cornelia aus eigener Erfahrung. „Wenn ein Kunde sagt, ‚ich bin nur wegen dir da‘, dann ist das schöner als jedes Geschenk und jedes Geld.“ Sportlich geht es einzig und alleine darum, gesund zu sein. Immer mehr sitzende Tätigkeiten, schlechtere Ernährung und weniger Zeit für Trainings bescheren uns Krankheiten und körperliche Einschränkungen. Das ist das Ziel von B3: Mit kurzen, intensiven Trainingseinheiten zu zeigen, dass man etwas für sich tun kann, ohne Angst vor zu viel Aufwand zu haben oder davor, etwas falsch zu machen. Schließlich hat man nur einen Körper – um den darf man sich sorgen.


Fit durch den Winter

Gerade in der kalten Jahreszeit bewegt man sich tendenziell ein bisschen seltener. Die kühle Luft motiviert nicht gerade zum Joggen und sowieso fühlt sich das Sofa viel heimeliger an als das Fitnessstudio. Damit wir auch im Winter (und trotz cholerischem Verdrängungsmechanismus) fit und schlank bleiben, hat Cornelia ein paar einfache Home-Übungen für uns parat, die sich ganz leicht in den Alltag integrieren lassen.


Aktivierung für Couchpotatoes

1. Ein Gymnastikband über die Hüfte ziehen und mit den Händen seitlich spannen. Der untere Rücken liegt gerade auf, die Beine sind angewinkelt und die Fersen nahe am Gesäß.

 

2. Jetzt die Hüfte langsam hochdrücken, ohne dabei die Hände zu bewegen. Der Rücken bleibt gerade, der Hintern ist angespannt. Die Übung langsam und bewusst wiederholen.

Vorteil: Wir Frauen legen gerne mal ein bisschen ­Cellulite an, wenn wir uns wie jetzt im Winter weniger bewegen und viel sitzen. Mit der Beckenbrücke hält man sich Beine und Po straff.


Den Kekskilos entgegnen

1. Die Beine sind angewinkelt, der Rücken liegt gerade am Boden auf. Einen kleinen Gymnastikball zwischen die Hände pressen und über dem Kopf am Boden ablegen.

 

2. In einer langsamen Bewegung nun den Ball langsam bis über die Knie ziehen. Die Arme bleiben dabei gestreckt und die Beine in der Ausgangsposition. Der Oberkörper rollt sich langsam hoch.

Vorteil: So purzeln die in der Adventzeit angefutterten Kilos gleich wieder vom Bauch: Hallo Sixpack! Die Übungen kann man auch ohne Ball machen, er stabilisiert allerdings den Kopf und verstärkt zusätzlich die Wirkung auf die Oberarme. So schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.


Tschüß, Bürobuckel

 

1. Das Gymnastikband um die Handgelenke schlingen oder ein kurzes Band spannen. Die Arme und Hände gerade nach hinten strecken, Schultern fest zusammenzwicken.

 

2. Nun die Arme langsam auseinanderziehen, dabei gestreckt lassen. Die Bewegung etwa eine Minute lang wiederholen.

Vorteil: Die Übung stärkt Schultern und Oberarme. Sie ist die direkte Gegenbewegung für den vorwiegend sitzenden Alltag (Computerhaltung) und eignet sich daher super, um die Haltung zu korrigieren.