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Lifestyle | 04.10.2019

Glücklich-gevögelt

08/15-Sex gefällig? Der sogenannte Instandhaltungsssex dient, wie der Name schon sagt, der Instandhaltung der Beziehung. Warum wir mehr langweiligen Sex haben sollten …

Hand aufs Herz: Hast du in deiner langjährigen Beziehung noch leidenschaftlichen Sex? Du weißt schon, den von der Sorte, bei dem er wie ein rasender Büffel über dich herfällt und dich einfach WILL? Oder kommt dir die Bitte-heute-­nicht-Schatz-Mentalität eher bekannt vor? Von romantischen Kuscheltagen im Bett bleibt nach vielen Ehejahren und Kindern oft nur noch der langweilige Sex: einmal die Woche (wenn überhaupt) und noch dazu nach Plan – Samstagabend, wenn die Kinder im Bett sind, und bitte erst dann, wenn der Primetime-­Movie zu Ende ist. Gääähn! Aber: Der ganz normale Standard-Sex, wie wir ihn haben, wenn wir nicht gerade die heißen Sextoys schwingen, dient laut der Buchautorin Susanne Wendel („Gesundgevögelt in 12 Wochen“) vor allem der Bewahrung von Nähe in der Beziehung. Wer seinem Partner nämlich regelmäßig körperlich nahe kommt, stärkt damit die Liebe und die Lust auf mehr. Merke: Wenn man in stressigen und lustarmen Phasen trotzdem Sex hat, legt man die Basis für Zeiten mit mehr Lust. Der Appetit kommt oft beim Essen, denn laut Autorin komme die Lust selten durch Drüber-Reden.


Sex nach Plan

Ein Plan für mehr Lust muss also her. Besonders Frauen sollten zunächst über ihre eigenen Wünsche und Sehnsüchte nachdenken. Und zu welchen sexuellen Fantasien Frauen bewusst "Nein" sagen. Wer seine Vorlieben kennt und deutlich macht, hat immer die Chance auf besseren Sex. Oder wie wäre es, gemeinsam neue Sachen im Bett auszuprobieren? Das muss nichts Großes sein, einfach ein bisschen Abwechslung reicht schon aus. So oder so, in einem sind sich die Experten einig: Egal wie lange die Beziehung schon dauert – einmal pro Woche sollte das Ziel für sexuelle Interaktion sein, um das Gefühl, die Nähe in der Beziehung zu pflegen. Am besten gelingt das, wenn sich Paare zusammensetzen und über die Häufigkeit von Sex sprechen – und sich dann auf einen Mittelwert festlegen. Sie werden überrascht sein, wie sich ihr Sexleben positiv entwickeln wird.