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Lifestyle | 07.05.2018

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Die eigene Welt in vier Wänden bietet Raum für Persönlichkeit, die sich in individueller Wohnraumgestaltung ausdrückt. Das ist der Kreislauf der Inneneinrichtung, weiß Interior-Designer Michael E. Schranzer.

Wohnträume realisieren. Mitunter eines der größten Lebensprojekte eines Menschen. Und eine niemals abgeschlossene Lebensaufgabe. Sich selbst im Eigenheim widerzuspiegeln verlangt viel Zeit, vor allem, weil das Interieur mit seinem Bewohner mitwächst. So sieht es auch der Grazer Interior-Designer Michael Ernest Schranzer. Durchdesignt und harmonisch aufeinander abgestimmt in Farbe, Möbeldesign sowie Dekoration findet durch seine Hand die Persönlichkeit einen Weg in die vier Wände. Um mit individuellen Innenraumkonzepten gestalterische Vollendung zu finden. Auch wenn das erst der Beginn einer jeden Wohnraumrealisierung ist. Was danach kommt, sind besondere Elemente, Farbakzente sowie individuell erstellte Möbelstücke – alles für die Liebe zum Detail, die das große Ganze erst ausmacht. Unikates Wohnen nennt sich das und gelingt mit ein paar wenigen Handgriffen, weiß der Interior-Designer: „Schon wenige Veränderungen tragen dazu bei, dass sich der Raum einem neu erschließt. Das kann durch Einsetzen von Wandfarben genauso wie durch harmonisch abgestimmte Dekoration oder besondere Möbel gelingen.“ Alles eine Frage des Konzeptes also.

 

Stilfindung & Umsetzung. Und das lässt sich wiederum erst mit dem Stil festlegen. Von Barock Chic über Vintage-Industrial bis hin zu modernem Purismus – Wohndesign höre für den Profi nicht einfach bei nur einem Stil auf. Für ihn sei es gerade der Stilmix, modische Stilbrüche also, die jene Ambivalenz aufzeigen, wie sie nur im Charakter eines Menschen zu finden sind. Gut so. Zuhause ist immerhin weder das eine noch das andere. Es ist das facettenreiche Miteinander und Ineinanderfließen von mehreren Stilrichtungen. Wie das geht? „Mit Mut. Ein angesagter Trend in der Innenraumgestaltung ist etwa die farbige Wandgestaltung – ob mit Farbe, Tapete oder alternativen Wandverkleidungen. Wer diesen Schritt wagt, der sollte es auch anständig durchziehen“, so Schranzer. So liegen im Gegensatz zu starken Farbkontrasten durch satte, ruhige Farbnuancen auch die schwarze Raumgestaltung sowie die Kombination aus Holz und Stein 2018 stark im (Wohn-)Trend. Das mutet optisch warm an und setzt stilvolle Akzente in der Gesamtgestaltung des Wohnens. Schwarz ausgemalte Wände zeigen sich mit weißer Stuckdecke, erhalten mit dem Einsatz von verspiegelten Wänden und hellen Akzenten in der Dekoration erneut Offenheit und mit der perfekten Lichtinstallation ausreichend Freundlichkeit.

Wohnen mit Persönlichkeit

Und auch sonst komme es laut Innenarchitekt auf die perfekte Platzierung im Eigenheim an: Teppiche, großflächig und monochrom, passen zu Kissen und Wandfarbe. Organische Sofas mit komfortablen Funktionen treffen auf lineare, schlichte Möbeldesigns, oder unterschiedlichste Materialien ergeben erst zusammen die perfekte Wohlfühloase. Das Tüpfelchen auf dem i: konträre Stilakzente, die stets den Kreislauf des Interior-Designs mit dem gewissen Etwas schließen. „Fertig ist man dann bestenfalls noch nicht. Interieur ist schön, weil man es wachsen lassen kann. Von Mal zu Mal kommt etwas Neues hinzu und entwickelt sich parallel zur Persönlichkeit“, weiß Schranzer. Einrichtungstipp vom Profi: „In der Inneneinrichtung kommt es ebenso darauf an, einzelne Bereiche zu schaffen. Das Auge wandert durch den Raum und sollte mit sogenannten Inseln Halt finden.“ Im Zweifelsfall jedoch hilft nur der Interior-Profi – in rund 12 Stunden Arbeitszeit pro Zimmer avancieren Räume zu persönlichen Wohnoasen. Charakterzüge inklusive!