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People | 27.06.2019

#KimOhNo Shitstorm für Kim Kardashian

US-Reality-Star Kim Kardashian sorgt mit ihrer neuen Unterwäschemarke für Ärger in Japan: Kim verkauft die figurformende Unterwäsche unter dem Markennamen „Kimono“. Zahlreiche Japaner empfanden den Namen, der in Japan seit Jahrhunderten für ein traditionelles Kleidungsstück steht, als respektlos und kritisierten den Reality-Star unter dem Hashtag #KimOhNo.

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© ANGELA WEISS / AFP / picturedesk.com

Twitter Shitstorm: #KimOhNo

„Ich bin schockiert. Sie hat keinen Respekt.“

„Ich mag Kim Kardashian, aber bitte nimm einen anderen Namen als Kimono, wenn es sich um Unterwäsche handelt.“

„Gerade der Kimono repräsentiert die japanische Kultur wie kaum ein anderes Kleidungsstück und ist für Japaner etwas sehr besonderes! Da kann man nicht einfach seine Schlüpper so nennen! Das ist so respektlos! Auch ein Zusatz ändert da nix!“

„Kim weiß genau, dass sie den Namen ändern sollte,  aber je mehr Leute darüber sprechen, desto mehr Werbung für sie gemacht wird.“

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Japanische Frauen in einem traditionellen Kimono. © iStock by Getty Images

Cultural appropriation

Mit traditionellen Kimonos haben Kims hautenge Dessous tatsächlich nicht viel zu tun. Auf Japanisch heißt Kimono einfach Kleidungsstück. Kardashian hat den Namen vermutlich gewählt, weil er mit den selben Buchstaben beginnt wie ihr Vorname. Auf der Internetseite ihrer neuen Marke wird zumindest keine Erklärung zur Namenwahl geliefert. 

Kim selbst äußerte sich zunächst noch nicht zu der Kritik. Zum Start ihrer neuen Unterwäschelinie schrieb sie auf Twitter, sie habe ein Jahr lang daran gearbeitet, um "Lösungen" für Frauen zu kreieren, "die wirklich funktionieren".

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