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People | 24.09.2019

Greta Thunberg kämpft mit den Tränen

Klima-Aktivistin Greta Thunberg kämpfte beim Klimagipfel der Vereinten Nationen mit den Tränen.

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© SPENCER PLATT / AFP Getty / picturedesk.com

"Wie konntet Ihr es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Euren leeren Worten?", sagt die 16-Jährige in New York mit Tränen in den Augen. Die Klima-Aktivistin Greta Thunberg hat beim Klimagipfel der Vereinten Nationen die Staats- und Regierungschefs der Welt mit einem emotionalen und eindringlichen Appell zu mehr Engagement beim Klimaschutz aufgefordert. "Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens und alles, worüber ihr reden könnt, ist Geld und die Märchen von einem für immer anhaltenden wirtschaftlichen Wachstum - wie könnt ihr es wagen?"

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Die Schülerin redete sich in Rage und kämpfte mit den Tränen: Die wissenschaftlichen Vorhersagen zum Klimawandel seien seit Jahrzehnten mehr als deutlich, sagte die 16-Jährige weiter. "Wie könnt Ihr es wagen zu glauben, dass man das lösen kann, indem man so weiter macht wie vorher - und mit ein paar technischen Lösungsansätzen? Ihr seid immer noch nicht reif genug zu sagen, wie es wirklich ist. Ihr lasst uns im Stich. Alle kommenden Generationen haben euch im Blick und wenn ihr euch dazu entscheidet, uns im Stich zu lassen, dann entscheide ich mich zu sagen: Wir werden euch nie vergeben! Wir werden euch das nicht durchgehen lassen!"

77 Staaten wollen bis 2050 klimaneutral werden

UN-Generalsekretär António Guterres hatte den Gipfel einberufen, um die Dringlichkeit eines verstärkten Kampfes gegen den Klimawandel zu verdeutlichen. 70 Ankündigungen neuer Maßnahmen kamen zusammen. Unter anderem verpflichteten sich 77 von 193 Mitgliedern der Vereinten Nationen, bis 2050 klimaneutral zu werden, also unter dem Strich keine Treibhausgase mehr zu produzieren. 70 Länder versprachen, ihren nationalen Beitrag zum Kampf gegen die Klimakrise ab 2020 zu erhöhen.