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People | 11.08.2017

Die Kunst der Liebe

Seit rund eineinhalb Jahren gehen Malerin Sabine Schilcher-Asen und Kabarettist Martin Kosch privat gemeinsame Wege. In der STEIRERIN verraten die beiden Künstler, wie er sie verzauberte und sie ihn einkochte.

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Malerin Sabine Schilcher-Asen und Kabarettist Martin Kosch. © Thomas Luef

Sie lässt sich beim Malen von Musik inspirieren. Er unterhält mit seinen Pointen Leute auf den Brettern, die die Welt bedeuten – und genau dort haben die beiden Künstler Sabine Schilcher-Asen und Martin Kosch sich auch kennengelernt.

STEIRERIN: Wo habt ihr euch das erste Mal gesehen?
Martin Kosch: Vor zwei Jahren, bei der Magic Sunday Show im Theater LeBe, war Sabine zuschauen und da ist sie mir gleich aufgefallen. Nach der Show habe ich ihr dann einen Flyer von meinem damals aktuellen Programm „Wann ist ein Mann kein Mann?“ gegeben.
Sabine Schilcher-Asen: Den Titel habe ich sehr spannend gefunden.
Martin: Und dann ist sie ins Theatercafé gekommen. Die Chance musste ich nutzen und meinte als „Gegengeschäft“ will ich jetzt ihre Bilder sehen.
Sabine: Ich habe das ernst genommen und dachte mir, dass er wirklich nur meine Ausstellung sehen will.
Martin: Ich habe das auch ernst gemeint. Deine Bilder haben mir wirklich sehr gut gefallen.

 

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Gemeinsam lachen zu können ist das Schönste. © Thomas Luef

Und so hat sich dann langsam mehr entwickelt?
Sabine: Unser beider Fokus war damals gar nicht, eine Beziehung zu finden. Wir waren beide zu dieser Zeit total auf unsere Berufe konzentriert. Aber er hat mich dann einfach verzaubert.
Martin: … und sie hat mich eingekocht (lacht).

Wie das?
Martin: Ich war krank und sie hat mir eine Hühnersuppe vorbeigebracht.
Sabine: Beim Kochen fragte ich mich, warum ich das eigentlich tue, so gut kannten wir uns damals auch nicht. Aber mein Gefühl sagte mir, dass es das Richtige ist.
Martin: Danach schrieb ich ihr: wenn du nur halb so gut küssen kannst wie kochen ...
Sabine: … das musste ich ihm natürlich beweisen (lacht).

Ihr habt beide Berufe, die hohe Flexibilität, Freiraum und Kreativität fordern. Wie lässt sich das vereinbaren?
Sabine: Ich sehe es als Vorteil, dass wir beide Künstler sind. Wir wissen, dass wir Freiraum brauchen, und haben gegenseitiges Verständnis dafür.
Martin: Und außerdem lässt sich das gut kombinieren. Sabine kommt oft mit zu meinen Auftritten. Oder wenn ich unterwegs bin, nutzt sie die Zeit zum Malen.

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Gesucht und gefunden. © Thomas Luef

Habt ihr viele Gemeinsamkeiten?
Sabine: Wir machen beide gerne Sport, interessieren uns für Kultur, gehen gerne essen ... unsere Beziehung ist sehr harmonisch, wir wollen meist dasselbe, ohne viel darüber diskutieren zu müssen.

Was schätzt ihr am jeweils anderen besonders?
Sabine: Ich schätze sehr sein offenes Herz, seine Verlässlichkeit, Zielstrebigkeit und Disziplin.
Martin: Sabine ist offen und neugierig, sie hat ein sehr großes Herz – vor allem, was die Emotionen betrifft. Sie kann sich über Kleinigkeiten freuen, wie ein kleines Kind. Das ist eine wunderschöne Eigenschaft. Außerdem ist sie absolut verlässlich und liebenswert.

Und worin unterscheidet ihr euch?
Sabine: Mann und Frau (lacht). Sonst nicht in vielen Dingen, unsere Beziehung ist sehr harmonisch. 

Martin, malst du privat?
Es gibt zwei Bereiche, in denen ich ein völliges Anti-Talent bin. Das ist Kasterl zusammenbauen und Zeichnen. Aber ich bewundere Sabines Talent sehr.

Sabine, ist Martin privat lustig?
Sicherlich, aber ich schätze sehr, dass er auch ein sehr ernst zu nehmender Mensch ist, sehr nachdenklich.

Was bringt die Zukunft? Ist vielleicht ein gemeinsames Kabarettprojekt geplant?
Sabine: Kann schon sein (lacht). Nein, im Ernst, vielleicht etwas in Richtung Zauber-Mal-Show wäre möglich.
Martin: Wenn unterschiedliche Künste ineinander fließen, können interessante Geschichten daraus entstehen.

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Auch im Gespräch spürt man die Schmetterlinge im Bauch. © Thomas Luef

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Sabine Schilcher-Asem

Sabine Schilcher-Asen

Die Künstlerin lässt sich bei ihrer Arbeit gerne von Musik inspirieren. Aktuell sind ihre Bilder ausgestellt:

  • s’Auenbrugger von Diplomsommelière Anna Schachner (Foto oben.)
  • Team 7 Graz
  • Be-be-Boutique
  • Schmidhofer im Palais
  • Café Schwarzenberg in Wien
  • Quellenhotel in Bad Waltersdorf

www.emotionpainting.at


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Martin Kosch © martinkosch.com

Martin Kosch

Grazer Wuchtelkaiser und zweifacher Staatsmeister der Comedy Zauberei.

Aktuelles Soloprogramm: „Mit dem inneren Schweinehund Gassi gehen“. Darin beleuchtet Martin Kosch den größten Feind des Menschen: den inneren Schweinehund!

Einmal im Monat: Magic Sunday Show im Theater LeBe in Graz.

www.martinkosch.com

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