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People | 09.02.2019

Im Gleichschritt durchs Leben

Die Tanzprofis Willi und Christiana Gabalier bringen Klein und Groß die Welt des Tanzens näher. Aber auch privat geben neue Projekte den Rhythmus vor.

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© Joel Kernasenko

Polka, Walzer oder Ballett – im Tanzstudio Gabalier in der Grazer Körösistraße geht es am Parkett heiß her. Einen besonderen Fokus legen Willi und Christiana Gabalier in ihrem Studio auf die Arbeit mit Kindern und reiferen Tanz-Interessierten.

STEIRERIN: Wie wichtig ist Tanzen gerade für Kinder?

Christiana: Tanzen fördert die Bewegung und die Koordination. Die Musik bietet einen super Zugang für Kinder zum Tanzen. Wir haben sehr viele Kinder und Jugendliche, die sich mit großer Leidenschaft für den Tanzsport begeistern. Zahlreiche Auszeichnungen sprechen für sich.
Willi: Der Vorteil ist, dass wir sehr viele verschiedene Richtungen anbieten. Da haben wir die Möglichkeit, gemeinsam mit den Kindern zu schauen, wo ihre Talente und Vorlieben liegen.

Ist nicht aktuell auch eine spezielle Nachmittagsbetreuung für Kinder im Aufbau?
Christiana: Ja genau. Dabei können Kinder bei uns im Studio Aufgaben machen und die Zeit danach mit Tanzen verbringen.

Willi, ein Schwerpunkt bei dir sind Maturabälle.
Willi: Ich bin steiermarkweit unterwegs, um mit Jugendlichen Eröffnungschoreografien und Mitternachtseinlagen für Maturabälle einzustudieren. Diese Arbeit macht mir viel Spaß, da ich die Schüler bei diesem ersten gesellschaftlichen Highlight begleiten darf.

Nicht nur beruflich tut sich bei euch viel, auch privat ist einiges los.
Christiana: Wir renovieren gerade unseren alten Bauernhof in Semriach. Irgendwann würden wir den gerne landwirtschaftlich nutzen, vielleicht in Form einer Rinderzucht mit seltenen Rassen. Mit unserem jetzigen Lebensstil, bei dem wir sehr viel unterwegs sind, ist dieser Plan aber nicht ganz zu vereinbaren.
Willi: Außerdem habe ich im Wintersemester zusätzlich noch ein Doktoratsstudium im Bereich Kunstgeschichte begonnen. Dazu forsche ich über alte Bauernhäuser. Baukultur ist prinzipiell ein Gebiet, das mich sehr interessiert. Zu diesem Thema halte ich auch immer wieder Vorträge.

Für die STEIRERIN wart ihr in der Region OberGraz für ein Hochzeitsspecial unterwegs. 2015 habt ihr selbst in der Region geheiratet. Wie kam es dazu?
Willi: Wir lieben die Gegend einfach. Über Pater Benedikt Fink entstand dann die Idee, die Hochzeit im Stift Rein zu feiern.
Christiana: Ich selbst bin ja aus Niederösterreich, kannte die Kirche davor also nicht, war aber sofort von der wunderschönen Stiftskirche begeistert. 

Bild 1902_ST_UI_OG_Gabalier#1.jpg
© Mia's Photoart