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Lifestyle | 21.01.2019

Lifestyle – 10 Fakten zum Frühling

Der Winter geht zu Ende und sehnlichst erwarten viele die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut.

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Der Winter geht zu Ende und sehnlichst erwarten viele die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Dazu mischen sich Frühlingsgefühle und bei einigen auch die Frühjahrsmüdigkeit. Wieder andere sehen im Beginn des Frühlings vorher noch einmal die Möglichkeit für einen großen Frühjahrsputz. Dabei ranken sich auch einige Mythen um den Begriff. In diesem Artikel gehen wir auf zehn Punkte ein und räumen mit Unwissenheit auf.

1. Der Frühlingsanfang

2019 ist der astronomische Frühlingsanfang auf den 20. März datiert. Dies liegt an dem Umstand, dass sich Deutschland auf der Nordhalbkugel befindet. Auf dieser fällt die Tagundnachtgleiche, abhängig vom Schaltjahr, auf die Tage vom 19. bis zum 20. März. Am Frühlingsanfang ist es somit genau zwölf Stunden dunkel und zwölf Stunden hell. Meteorologisch betrachtet ist es der 01. März 2019.

2. Neujahr?

Wer sich die asiatischen Länder anschaut oder Menschen aus diesem kulturellen Kreis kennt, weiß, dass nicht alle das Neujahrsfest zum 01. Januar feiern. Dieser Neujahrstag ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich und liegt auch im Monat verschieden. So ist es in Indien beispielsweise nicht unüblich, dass das Neujahrsfest auf den Tag fällt, an dem hierzulande der Frühlingsbeginn gefeiert wird. In diesen Breitengraden jedoch liegt das viel mehr an religiösen Gründen. Denn die Parsen leben nach dem Bahai-Kalender.

3. Frühlingsgefühle

Schmetterlinge im Bauch – der Frühling ist seit jeher bekannt als die Zeit der Liebenden. Werden die Tage länger, verändert sich der Hormonhaushalt im Körper und die „Frühlingsgefühle“ kommen auf. Die Produktion von Östrogen, Testosteron und Endorphin ist höher und nehmen dezent Einfluss auf die Gefühlslage. Dieses sind laut Evolutionsbiologen Überbleibsel des Jahreszyklus, der sich auch bei den verschiedenen Geschlechtern im Tierreich beobachten lässt. Zudem ändert sich die Mode für die Jahreszeit. Es wird wieder mehr Haut gezeigt, die dicken Schichten fallen ab. Das sorgt zusätzlich für einen ordentlichen Hormonschub.

4. Glück

Durch die längeren Tage und die wärmenden Strahlen der Sonne fühlen sich viele Menschen wie neu geboren. Gerade, wenn man auf einen harten und kalten Winter zurückblickt. Und so, wie viele auf der Suche nach Liebe sind, gibt es andere, die ihr Glück im Lotto suchen. Tippschein ausfüllen, Geld gewinnen und endlich glücklich sein – so scheint die Devise. Lotto-Statistiken zeigen zudem, dass es nicht immer ein Traum bleiben muss. Hier finden sich unter anderem die häufigsten und seltensten Zahlen, die jemals gezogen wurden.

5. Frühjahrsmüdigkeit

Da die Geruchsrezeptoren durch die neuen Düfte in der Luft auf Dauerbetrieb gestellt sind und der Hormonschub zusätzlich Energie frisst, sind viele im Frühling besonders müde. Ebenso weiten sich dank der wärmeren Tage die Blutgefäße. So sinkt der Blutdruck und es ist kein Wunder, das Menschen in den ersten Frühlingswochen an der Frühjahrsmüdigkeit leiden. Einige klagen vermehrt über Schwindel und Kreislaufprobleme. Es kann bis zu vier Wochen dauern, bis sich der Körper auf die neue Jahreszeit eingestellt hat. Wer sich viel an der frischen Luft bewegt und auf seine Ernährung achtet, kann dieser Müdigkeit jedoch bewusst entgegentreten.

6. Morgenmuffel

Obwohl viele Menschen unter der Müdigkeit zum Frühlingsbeginn leiden, gibt es zu dieser Jahreszeit deutlich weniger Morgenmuffel als noch im Herbst und Winter, wo mehr die Gemütlichkeit zählt. Das liegt an den unzähligen positiven Gefühlen, die ausgelöst werden, wenn um einen herum die Welt wieder „zum Leben“ erweckt wird. Pflanzen erblühen, die Sonne strahlt und die Tage sind wieder länger. Überall entsteht neues Leben, das alles in bunter Farbenpracht erstrahlen lässt. Daraufhin wird beispielsweise im Gehirn Serotonin produziert, was wiederum das Schlafhormon Melatonin minimiert.

7. Frühlingsduft

Besonders der Duft im Frühling hat es vielen angetan. Es riecht einfach ganz anders. Und diesen speziellen Frühlingsduft gibt es wirklich. Die ätherischen Öle lösen sich in der warmen Luft deutlich besser als in der eisigen. Daher wird der Frühling auch intensiver über die Geruchsrezeptoren wahrgenommen. Bis zu 350 dieser Rezeptoren sind stetig im Einsatz und senden Signale an das Gehirn. Zudem riecht der Frühling für einen Europäer ganz anders, als er es beispielsweise für einen Australier tut.

8. Pflanzen

Frühling bedeutet auch immer das Blühen von Bäumen, Sträuchern und Blumen. Diese tragen ihr buntestes Kleid auf und erfüllen die Luft mit ihrem Duft. Damit diese wissen, wann es Zeit ist, nutzen sie die Temperatur oder das Licht. Sie „messen“ diese förmlich. Ein Obstbaum blüht erst nach einer gewissen Anzahl von Tagen, an denen es warm war. Da diese Tage summiert werden, kann sich der Zyklus, je nach Wetter, jedes Jahr verändern. Andere Pflanzen hingegen beginnen ab einem bestimmten Schwellenwert zwischen Tag und Nacht, zu blühen.

9. Zitronenfalter

Auch wenn die Hochsaison der Schmetterlinge erst im Mai ist, so fliegen die Ersten von ihnen bereits im März. Die Temperaturen stören die Tiere dabei nicht. Denn sie setzen auf ein Frostschutzmittel aus Sorbit, Glyzerin und Eiweiß, das im Körper selbst gebildet wird.

10. Zeitumstellung

Angefangen hatte alles mit der Ölkrise im Jahr 1973. Seitdem ärgern sich viele im Frühling, dass eine Stunde geklaut wird. Dabei geben die Hälfte aller Betroffenen an, von der Zeitumstellung negativ beeinflusst zu sein. Zu den häufigsten Symptomen zählen Gereiztheit, Antriebslosigkeit und Müdigkeit.