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Lifestyle | 07.09.2020

Intimrasur: alles, was Sie wissen wollen

Lesen Sie hier alles darüber!

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© Bild von pixabay.com zur freien Verfügung

Eine Rasur ist für viele Menschen problematisch. Rötungen, Pickelchen, Juckreiz sind nur einige der unangenehmen Effekte, die nach einer Rasur auftreten können. Besonders im empfindlichen Intimbereich ist gereizte Haut nach der Rasur eher die Regel statt der Ausnahme. Sobald die Badesaison losgeht, kann die Intimrasur zum echten Problem werden. Wir alle möchten gerne gut im Badeanzug aussehen und ohne Hautirritationen im Intimbereich einen entspannten Tag am Wasser genießen. Wir haben deshalb die wichtigsten Informationen über die Intimrasur zusammengefasst und beantworten Fragen, die Sie sich selbst vielleicht nicht zu fragen trauen.

Intimrasur mit dem Nassrasierer – der klassische Weg

Die Haarentfernung mit dem Nassrasierer ist die bekannteste Form der Intimrasur. Die Ursachen sind klar: Ein Nassrasierer ist in jeder Drogerie erhältlich, oftmals nicht allzu teuer und lässt sich einfach und schnell beim täglichen Duschen verwenden. Bei der Rasur von Achseln und Beinen funktioniert das für die meisten auch – bei der Intimrasur stößt ein Nassrasierer aber nicht selten an seine Grenzen. Nach der Rasur mit dem Nassrasierer bekommen viele von uns rote Pickelchen. Grund dafür sind kleine Mikroverletzungen, die bei der Rasur entstehen und sich entzünden.

Trotzdem gibt es einige Tipps und Tricks, durch die auch bei einer Nassrasur Rasierbrand vermieden werden kann. Das Wichtigste bei der Nassrasur: Investieren Sie in einen guten Rasierer und wechseln Sie die Klinge häufig. Abgenutzte und stumpfe Klingen, die zu lange benutzt werden, sind eine der Hauptursachen für Hautirritationen. Nach der Rasur kann ein beruhigendes Serum zur Nachbehandlung helfen. Doch hierbei ist Vorsicht geboten: Creme oder Öl können die Haut verstopfen und den Rasierbrand schlimmer machen. Es muss sich deshalb um ein extra für die Rasur entwickeltes Serum handeln, das desinfiziert und Entzündungen vorbeugt.

Epilation vs Depilation

Epilation und Depilation – das klingt zum Verwechseln ähnlich. Dennoch gibt es Unterschiede. Beide Geräte entfernen Körperhaare unter der Oberfläche. Beim Epilieren wird das Haar am Follikel abgelöst, beim Depilieren wird das Haar mitsamt der Wurzel entfernt. Beide Methoden sorgen für eine Haarentfernung von mindestens vier Wochen. Im Intimbereich ist jedoch Vorsicht beim Epilieren und Depilieren geboten. Wer ohnehin zu Entzündungen neigt, sollte seinen ersten Versuch nicht im Intimbereich wagen, sondern das Epiliergerät an den Beinen ausprobieren.

Nach Depilation und Epilation muss die Haut vor Entzündungen geschützt werden. Es dürfen auch nur im Bereich der Bikinizone Haare entfernt werden. Für die Entfernung von Haaren innerhalb des Intimbereichs ist ein Epiliergerät nicht geeignet.

Was dennoch für Epilieren und Depilieren spricht: Einige von uns vertragen die Haarentfernung mit dem Epiliergerät besser als eine Nassrasur. Zudem ist das Ergebnis langanhaltender. Mindestens vier Wochen können Sie glatte Haut genießen, ohne weitere Gedanken an das Rasieren zu verschwenden.

Enthaarungscreme im Intimbereich – eine gute Alternative?

Haarentfernungscremes entfernen Körperhaare mit Hilfe von Chemie. Die Creme wird aufgetragen, wirkt ein und anschließend werden die Haare einfach abgespült. Klingt simpel – dennoch meiden viele von uns Enthaarungscreme. Nur die Wenigsten möchten ihre Haut “Chemiebomben“ aussetzen. Ängste und Vorurteile gegenüber Enthaarungscremes sind allerdings überraschend oft unbegründet. Cremen können eine gute Alternative zur Rasur sein und dank moderner Zusammensetzungen ebenfalls auf empfindlicher Haut angewendet werden.

Das gilt allerdings nicht für den Intimbereich. Fast keine Enthaarungscreme ist für den Intimbereich geeignet. Cremen mit besonders milder Formel können in der Bikinizone aufgetragen werden, aber niemals im Inneren des Intimbereichs.

Haarentfernung mit Wachs – die Trendrasur

Die Haarentfernung mit Wachs zählt zu den Intimrasur Trends. Besonders das sogenannte Brazilian Waxing findet immer mehr Anhängerinnen. Dabei werden die Haare in der Bikinizone mithilfe von Wachsstreifen entfernt. Das kann schmerzhaft sein – allerdings nicht schmerzhafter als die Anwendung eines Epilierers. Zudem geht das Enthaaren mit einem Wachsstreifen schnell, innerhalb von wenigen Minuten ist die Bikinizone haarfrei.

Enthaaren mit Wachs können Sie sowohl selbst als auch professionell in einem Salon. Für die Enthaarung zu Hause gilt aber wie beim Epilieren auch: zuerst an den Beinen ausprobieren und die Haut gründlich nachbehandeln.

Bis die richtige Methode gefunden ist, heißt es manchmal: ausprobieren. Sicher ist allerdings, dass auch für Sie eine Intimrasur ohne Pickelchen und Stress möglich ist. Einmal gefunden, kann der Sommer kommen.