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Lifestyle | 02.04.2019

Der vegane Lifestyle endet nicht bei Lebensmitteln

Zu Beginn soll eine große Verwirrung aus dem Weg geräumt werden,.

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© Shutterstock

Was ist vegane Kosmetik?

Zu Beginn soll eine große Verwirrung aus dem Weg geräumt werden, die selbst bei einigen Veganerinnen und Veganern vorherrschend ist. Klar zu differenzieren gilt der Begriff vegane Kosmetik vom Begriff der Naturkosmetik.
Naturkosmetik beschreibt Produkte, welche auf rein pflanzlicher Basis produziert werden. Hierbei wird auf das Zusetzen von Parabenen, Silikonen, Paraffinen und synthetischen Duftstoffen verzichtet. Achten Sie als interessierter Nutzer auf die Zertifikate von Naturkosmetik fällt auf, dass diese meist auf Produkte des toten Tieres verzichtet. Daher sind viele Naturprodukte zwar vegetarisch, nicht aber vegan.

Schließlich verzichtet vegane Kosmetik nicht nur auf Bestandteile von toten Tieren, sondern auch von lebenden Tieren. Hinzu kommt, dass vegane Kosmetik unter keinen Umständen an einem Tier ausgetestet werden darf. Ebendies war bis vor einigen Jahren noch eine standardmäßige Prozedur, um die Reaktion des Körpers auf das Produkt zu testen. Anhand der Ergebnisse der Versuche konnte geschlussfolgert werden, ob die Kosmetika bereit waren, auf den Markt zu treten oder ob weitere Verbesserungen vonnöten warne. Innerhalb der letzten Jahre haben sich jedoch zahlreiche Unternehmen gegen dieses Vorgehen entschieden. Immer fortschrittlichere Methoden tragen dazu bei, dass die dermatologische Verträglichkeit nicht mehr an Tieren erprobt werden muss.

Luxusprodukte von L‘Oréal


L’Oréal ist ein Markenname, den jeder Parfum-Liebhaber kennt. Doch den meisten ist nicht bewusst, welche Marken hinter diesem einen großen Namen vereint sind. Ein gigantisches Sortiment an Luxusprodukten wartet in den diversen Kaufhäusern, Onlineshop sowie Parfümerien auf Sie. Hierzu gehören unter anderen auch jegliche Düfte von Yves Saint Laurent, Ralph Lauren, Viktor & Rolf Garnier oder Maybelline. Ebendiese Vielzahl an Produkten ist ebenfalls vegan. Schließlich kann das Unternehmen mit gutem Gewissen seit 1989 behaupten, dass es in der Lage ist, auf sämtliche Tierversuche zu verzichten. Doch darüber hinaus möchte L’Oréal mehr tun. So konnte im März 2013 ein weiterer Schritt getan werden, um das Wohl der Tiere zu schützen. Weltweit wurden für die Produkte aller zugehörigen Marken keine Dritten Unternehmen mehr beauftragt, Tierversuche durchzuführen.
Anhand von fortschrittlichen Methoden kann die toxologische Wirkung von Kosmetikprodukten auf andere Weise geprüft werden. Sie als Kunde kaufen damit immer beste Qualität und schützen gleichzeitig das Wohlergehen der Tiere. Gleiches gilt für die zu L’Oréal gehörende Marke Giorgio Armani.

Wann ist ein Parfum vegan?


Für Parfüms gilt die gleiche Voraussetzung, wie für jedes andere kosmetische Produkt, welches sich vegan nennen will.

1. Es darf keinerlei tierische Inhaltsstoffe aufweisen
2. Es muss ohne Tierversuche erprobt worden sein

Wer mit dem Thema nicht wirklich vertraut ist, fragt sich sicherlich, welche Bestandteile des Parfums aus dem Tier gewonnen werden können. Eine Vielzahl an luxuriösen Duftstoffen stammt vom Tier. Das wohl bekannteste Produkt ist Amber. Hierbei handelt es sich um eine Abscheidung des Pottwals als Reaktion auf eine Verletzung. Ebenso stammt Zibet von der Zibetkatze, welche den Duftstoff in Ihnen Drüsentaschen sammelt. Gleiches gilt für Bibergeil, welches die Biber zur Reviermarkierung sowie als anreizenden Duftstoff bei der Partnersuche nutzen.

Durch den hohen Bedarf an ebendiesen Stoffen werden viele Tiere in Gefangenschaft gehalten, wo ihnen der begehrte Duftstoff regelmäßig entnommen wird. Dies sorgt immer wieder für starke Proteste durch Tierschutzorganisationen sowie mitfühlende Menschen aus allen Ländern.