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Lifestyle | 26.06.2015

Sicher in den Urlaub

Ute Eberhart von der Präventionsabteilung des Landeskriminalamts Steiermark verrät, wie man sein Eigentum am besten schützt, um die schönste Zeit des Jahres entspannt zu genießen.

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„Die Kriminalprävention bietet eine kostenlose Beratung vor Ort an. Dabei werden genau mögliche Schwachstellen bei Haus oder -Wohnung besprochen.“

Ute Eberhart, Kriminalprävention Landeskriminalamt Steiermark

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Ute Eberhart, Kriminalprävention Landeskriminalamt Steiermark (© Oliver Wolf)

Während laut Bundeskriminalamt die Zahl der Anzeigen in Österreich im Allgemeinen rückgängig ist, ist die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäuser 2014 um 3,4 Prozent auf 17.109 Anzeigen gestiegen (2013: 16.548 Fälle). Neben den berühmt berüchtigten Dämmerungseinbrüchen in den Wintermonaten, zählt vor allem die Urlaubszeit im Sommer zur High-Season für Einbrecher. 

Anzeichen vermeiden

Ungeleerte Briefkästen, ständig herunter gelassene Rollläden, zugezogene Vorhänge, der ungemähte Rasen oder eine entsprechende Mitteilung auf Anrufbeantwortern oder in sozialen Netzwerken sind für potenzielle Einbrecher Zeichen, dass niemand zu Hause ist. Damit einen bei der Rückkehr vom wohlverdienten Urlaub keine bösen Überraschungen erwarten, sollten Urlauber schon vor dem Urlaub vorbeugend handeln. 

Experten prüfen lassen

„Die Kriminalprävention bietet eine kostenlose Beratung vor Ort an. Dabei werden von Experten genau mögliche Schwachstellen bei Haus oder Wohnung besprochen“, rät Ute Eberhart von der Kriminalprävention Landeskriminalamt Steiermark. „Es ist prinzipiell zu empfehlen, sein Eigentum gegen Einbrecher abzusichern, nicht erst vor dem Urlaub.“

Einfache Dinge helfen schon

Oft sind es die einfachen Dinge, die einem der Hausverstand sagen sollte, die helfen, ein Haus oder eine Wohnung abzusichern, wenn die Besitzer sich im Süden die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. „Außensteckdosen sollten stromfrei geschalten werden und Einstiegshilfen wie zum Beispiel Leitern sollten weggeräumt werden“, weiß Eberhart. Man will es den Einbrechern ja nicht leichter machen. „Zeitschaltuhren, die zu bestimmten Uhrzeiten das Licht ein- und wieder ausschalten, kosten nur einige Euro und geben den Anschein, dass jemand im Haus ist.“ Und Wertgegenstände sind besser in einem Safe, z. B. bei der Bank, verwahrt. 

Eigentumsverzeichnis anlegen

Eigentumsverzeichnisse mit Fotos und genauen Beschreibungen der Wertsachen (Material, Maße, Fabrikationsnummer etc.) sollten in keinem Haushalt fehlen. In einer Krisensituation, wie es ein Einbruch aber auch ein Brand ist, kann man sich im Nachhinein an Details über abhandengekommene Wertsachen nur schwer erinnern. Formulare und Checklisten zur Erstellung von Eigentumsverzeichnissen lassen sich problemlos im Internet herunterladen oder liegen auch bei der Polizei auf. 

Keller sichern

Gerade unzureichend gesicherte Keller sind oft optimale Einstiegsstellen für Einbrecher. Vom Keller gelangen die Täter dann leicht in die Wohnräume. Am falschen Fleck sparen tut man sicherlich mit billigen Nebeneingangstüren. Diese sollten genauso sicher sein, wie die Hauseingangstüre. Bei Kellerfenstern auf Erdniveau können Fenstergitter alleine schon optisch abschreckend wirken. Bitte nur unbedingt darauf achten, dass die Gitter fachgerecht eingebaut werden. Bei Lichtschächten sorgen Tretgitter, die zusätzlich mit einer Kette nach unten gesichert sind, für besseren Einbruchsschutz. 

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