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Lifestyle | 29.03.2015

Gewürze in der Ayurveda-Küche

In der Ayurveda-Küche legt man besonderen Wert auf die Gewürze. Die richtigen Kräuter setzen die vitale Lebensenergie Prana frei, die Zellen aufbaut und den Körper vitalisiert. Eine Gewürzauswahl im Porträt.

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  • Kreuzkümmel
    Kreuzkümmel (Cumin) wird frisch gemahlen oder sanft in Öl gebraten, kommt in Currymischungen vor. Er schmeckt leicht scharf, bitter, würzig und wirkt verdauungsfördernd.
  • Schwarzkümmel
    Bitter, würzig, aromatisch im Geschmack. Schwarzkümmel hat eine stark entzündungshemmende Wirkung und beeinflusst das Immunsystem positiv.
  • Fenchelsamen
    Süßlich, würzig, wirkt kühlend, beruhigt den Magen, hat aber auch einen verdauungsfördernden Effekt. Um die wertvollen Stoffe zu lösen, muss man die Samen quetschen.
  • Senfsamen
    Scharf, ölig, säuerlich. Senfsamen enthalten Antioxidantien und haben antibakterielle Wirkung. Senf hilft bei der Verdauung fettreicher Speisen.
  • Bockshorn­kleesamen
    Im Geschmack leicht bitter, würzig und karamellartiger. Die Samen lassen sich gut mit anderen Gewürzen mischen, etwa in Curry. Zum Kochen mörsern.
  • Kardamom
    Die Samen riechen angenehm süßlich und würzig, im Geschmack sind sie leicht rauch­ig. Kardamom bringt Magen und Darm in Schwung und enthält einen Stoff, der ähnlich belebend wirkt wie Koffein.
  • Kurkumapulver
    Würzig-erdig, riecht wie frisches Heu und Holz. Kurkuma ist ein guter Begleiter für kräftige Gewürze, etwa in Curry. Gilt als energiespendend und reinigend.
  • Lorbeerblätter
    Die Blätter sollten 15 bis 20 Minuten in einem Gericht ziehen, um das Aroma zu entfalten. Der würzige, leicht bittere Lorbeer entspannt, für geistig arbeitende Menschen ideal.
  • Minze
    Ein besonders intensives Gewürz. Um das Aroma zu lösen, muss man die getrockneten Blätter in etwas warmer Flüssigkeit ziehen lassen.
  • Sternanis
    Kräftig anisartiges Aroma und zitrusfruchtig, wirkt sehr erfrischend. Sternanis wirkt sehr intensiv, daher nur ein Stück von der Fruchtkapsel abbrechen und vor Ende der Garzeit kurz mitziehen lassen.
  • Koriander
    Die Körner sind vielseitig und bekömmlich, sie wirken würzig, herb, kühlend und verdauungsfördernd. Bei milder Hitze rösten, um den nussigen Geschmack zu lösen.
  • Chilischoten
    Der Scharfstoff Capsaicin wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus. Er setzt Endorphine frei und hebt die Stimmung, außerdem regt er den Stoffwechsel an und fördert die Durchblutung. Die Schärfe bleibt nach dem Kochen erhalten.
  • Muskatnuss
    Die Muskatnuss setzt sich aus Aromen und Wirkstoffen zusammen, die auch in Nelken, Kardamom, Basilikum, Zimt oder Zitrusfrüchten enthalten sind. Am besten frisch reiben, sehr ausgewogen.
  • Nelken
    Ihr ätherisches Öl schmeckt nach Dörrobst und ein wenig nach Zedernholz und hat pfeffrige, würzige Noten. Nelken nur im Ganzen verwenden, gemahlen verlieren sie an Aroma.
  • Zimtstangen
    Zitroniger Geruch, auch ein Hauch Rosen schwingt mit. Im Geschmack würzig und leicht säuerlich. Zum Würzen von warmen Gerichten kurz mitziehen lassen und wieder entfernen.
  • Ingwer
    Die Schärfe ist zwar selbstbewusst, im Konzert mit anderen versteht er sich aber gut mit Chili, Knoblauch oder Koriandergrün. Wenn man Ingwer in Saucen mitziehen lässt, muss er nicht geschält werden.
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