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Lifestyle | 13.08.2019

Qvds, Gesundheit?

Trends und Treats: Das Streben nach einem guten Leben prägt sämtliche Bereiche. Was derzeit noch im Fokus der Aufmerksamkeit steht.

Themen:
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Kopfsache. © Shutterstock

Mind Balancing
Das Spa für Gedanken

Loslassen, ein paar Schritte zurücktreten, sich in Gelassenheit – auch als Gegenpol zum stressigen Job – üben, erfährt als neuer Grundmodus zunehmend Beachtung und Nachahmung. Mitten in Paris gibt es beispielsweise einen „Escape Room“ für den Geist, ein 230 Quadratmeter großes Loft, in dem keine Technologien, ja nicht einmal Bücher für Ablenkung sorgen. Man setzt sich auf Anleitung in verschiedenen Umgebungen anhand unterschiedlicher Methoden mit sich selbst auseinander. Auch auf Instagram häufen sich unter dem Hashtag #selfcare verstärkt Postings zu kurzen, stillen Meditationseinheiten im Alltag. Klappt vermutlich besser ohne Handy.


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Offline. © Shutterstock

Digital Detox
Bildschirmfreie Zeit

Digitale Entgiftung meint nicht allein, sich Auszeit von Smartphone, Tablet oder PC zu nehmen, wieder analoger zu leben, mit Menschen zu reden, die Umgebung sinnlich wahrzunehmen. Die Bildschirm-Pause hat auch im Sinne des Anti-­Agings positive Effekte. Denn das blaue Licht, das von digitalen Bildschirmen ausgeht, kann zu Schäden in der Haut führen und diese altern lassen. Experten sprechen davon, dass das sogenannte HEV-Licht zur Entstehung freier Radikale in unseren Zellen führt und Bindegewebefasern zerstört werden. Das Phänomen nennt sich „Digital Aging“. Die Kosmetikindustrie konzentriert sich aufs Feilen an Wirkstoff-Konzentraten.


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Bewegung. © Shutterstock

Mentale Fitness
Mehr als bloß Sport

Praktiken zur Selbstoptimierung beherrschen unseren Alltag. Sport gilt als Indikator für Leistungsfähigkeit und Selbstdisziplin. Die Sportlichkeit der Zukunft soll jedoch anders aussehen, so besagt die Trendforschung. Der sportliche Körper ist kein Statussymbol mehr, weil leistungssteigernde Nahrungsergänzungsmittel, Schmerzmittel und Doping auch längst bei Hobbysportlern angekommen sind. Künftig soll es vielmehr um eine gesundheitsbewusste Gesamterscheinung gehen. Körper und Geist in Einklang zu bringen, zählt mehr als gestählte Muskelpakete. Mentale Fitness lässt sich nämlich schlechter vortäuschen, sie muss authentisch sein.


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Wertvolle Stoffe. © Shutterstock

SIRT-Food
Molekulare Altersbremse

SIRT ist eine Abkürzung von Sirtuin. Neben Spermidin ist Sirtuin eine weitere molekuläre Altersbremse, die derzeit auf Anti-Aging-Kongressen thematisiert wird. Es ist ein Enzym, das Zellen unter anderem auch deshalb länger jung hält, weil es deren Stressresistenz erhöht und Entzündungen unterdrückt. David Sinclair, Professor für Genetik an der Harvard Universität, hat es bereits vor 15 Jahren entdeckt. ­Neben dem Fasten sollen auch bestimmte Aktivstoffe in Lebensmitteln Sirtuine aktivieren und damit den körpereigenen Großputz aktivieren können – zum Beispiel sekundäre Pflanzenstoffe, die in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten sind.