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Lifestyle | 13.03.2019

Alles auf Anfang

Kraftquelle aktivieren und ab in den Frühling! Wer neuen Energieschub braucht, der sollte seine Ernährung an die warme Jahreszeit anpassen, natürliche Muntermacher nutzen und mit alternativen Helferlein Körper und Geist stärken. Wie das geht? So!

Fotos/Illustrationen: © Shutterstock

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Ingwer nach Ayurveda

Im Frühling erwacht der Organismus aus ayurvedischer Sicht aus seinem Winterschlaf. Nun braucht der Stoffwechsel aktive Unterstützung, um angesammelte Schlacken zu verbrennen und abzutransportieren. Ayurveda liebt den Ingwer. Er eignet sich optimal als natürliches Entschlackungsmittel, regt den Stoffwechsel an, stärkt die Leberfunktionen und verdünnt auf natürliche Weise das Blut. Getrockneter Ingwer wirkt entschleimend, befreit die Atemwege und stärkt das Immunsystem.


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Schüßler-Salze für neuen Schwung

Als ob der Körper noch vom Winterschlaf ein bisschen dösig wäre: Die Frühjahrsmüdigkeit plagt uns, obwohl wir eigentlich jede Menge unternehmen möchten. Starthilfe geben die Schüßler-Salze Nr. 6 (wirkt auf unser wichtigstes Stoffwechselorgan, die Leber, und beeinflusst die Gallenblase, um die Ausscheidung von Giftstoffen zu fördern), Nr. 10 und Nr. 12 machen Schluss mit Trägheit und Kilo-Frust, denn sie wirken gegen Zell-Blockaden, die den Stoffwechsel behindern. Durch viel Bewegung an der frischen Luft und Saunabesuche kann die Wirkung unterstützt werden.


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Gesund schlafen

Wer vor 23 Uhr schlafen geht, stärkt die Leber und Gallenblase, da diese Organe bis drei Uhr ihre Hauptaktivität haben und der Schlaf um diese Zeit am besten regeneriert. Genauso gut ist ein Mittagsschlaf um die „Ebbezeit“ der Leber zwischen 13 und 15 Uhr.


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Kräuter-Booster

Frische Kräuter, Bärlauch, Kresse und Löwenzahn sind willkommene Nahrungsergänzungen im Frühling. Sie sind reich an Vitamin C, Kalium, Kalzium, Zink, Eisen und Magnesium – und bewegen die Lebensenergie Qi, um uns munter zu machen. Bevorzugt werden jetzt auch grüne Gemüsesorten und leicht scharfe wie Radieschen, Kohlrabi und Rettich. Damit können wir die Leber unterstützen und die Lebensgeister wecken. Und das Beste daran: Die einen oder anderen Wildkräuter kann man selbst auf Wiesen finden und pflücken.


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Die richtigen Kräutertees

Beherzt zuzugreifen gilt bei Fastentees mit Lungenkraut, Brennnesselblätter und Löwenzahnkraut. Aber auch Power- & Balance- sowie Speck-weg-Tees stärken Galle und Leber und verleihen neue Energie. Und Kräutertees mit Salbei, Hagebutten, Wacholderbeeren und Melisse schenken Elan und Kraft.


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Akupressur gegen Frühjahrsmüdigkeit

Schnelle Akupressur-Übung gegen Frühjahrsmüdigkeit: Auf der Spitze des Mittelfingers beider Hände sitzt der Energie-Punkt KS 9. Von hier aus laufen Energie-Bahnen, die den Kreislauf beleben, direkt zum Gehirn. Reiben Sie mit dem Daumen der jeweiligen Hand die Kuppe des Mittelfingers so fest, bis ein Wärmegefühl eintritt. Dann legen Sie eine Pause von zehn Sekunden ein und wiederholen die Übung.


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Auf die Vitamine kommt es an

Weg vom deftigen Winteressen, hin zu leichten, kleineren Mahlzeiten. Besonders wichtig sind jetzt Vitamine und Proteine. Im Grunde fehlt es dem Körper aber an allem – allen voran Vitamin B, C und E sowie Eisen, Magnesium, Zink oder auch Kalzium. Der Fitmacher gegen Frühjahrsmüdigkeit heißt jedoch Vitamin E. Es schützt die Zellen des Körpers vor aggressiven Sauerstoffverbindungen. Für Vitamin E sind Olivenöl, Milch, Eier und Nüsse die Hauptlieferanten. Und gegen akute Müdigkeit hilft eine Handvoll Trockenfrüchte.