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Fashion | 11.06.2019

Vom Mountain Man zum Modedesigner

Musik machen kann er. Mode machen auch, wie Volks Rock’n’Roller Andreas Gabalier mit seiner ersten eigenen Trachten­kollektion mit Otto Österreich beweist. Exklusiv: Tickets und Outfits gewinnen!

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© Otto Österreich

Andreas Gabalier gibt es jetzt nicht mehr nur zum Anhören, sondern auch zum Anziehen. Mit dem Launch seiner ersten eigenen Trachten-Kollektion mit Otto Österreich brachte er in den ersten Tagen nach Verkaufsstart fast die Server des Versandunternehmens zum Zusammenbruch. 61 Teile – für Herren, Damen und Kinder – mit einem Ziel: Moderne mit Tradition zu verbinden und Tracht fit für den Alltag zu machen. Denn eines ist klar! Dirndl und Lederhose sind schon längst nicht mehr nur auf Trachtenfesten die gern genutzte Outfitwahl.
Im Interview mit der STEIRERIN verrät Andreas Gabalier, wie es zu der Kooperation kam, wie viele Trachtenteile er selbst im Schrank hat und welche Pläne für die Zukunft auf dem Programm stehen.

STEIRERIN: Wie kam es zu der Kooperation mit Otto Österreich?
Andreas Gabalier: Ganz einfach – da mich durch meine Musik und meine Outfits natürlich viele mit dem Thema Tracht verbinden, fragte Otto Österreich bei mir an, ob wir nicht eine gemeinsame Kollektion rausbringen wollen. Ich fand die Idee gut.

Vom Sänger zum Designer – wie viel Input entstammt deiner eigenen Feder?
Ich war in den kompletten Prozess integriert und viele der Ideen stammen von mir persönlich. In familiärer Atmosphäre wurden in insgesamt sechs Sitzungen gemeinsam Stoffe und Entwürfe besprochen, Farben bestimmt und Details ausgearbeitet. Und ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Kollektion reicht von traditionell über modern-fetzig bis zu alltagstauglich-einfach.

Zehntausende wollten alleine in den ersten Tagen eines der 61 unterschiedlichen Designs ergattern. Hast du mit diesem Ansturm gerechnet?
Ein bissal damit gerechnet, ein bissal darauf gehofft.

20 Millionen Umsatz macht die Otto Group alleine mit dem Trachtensektor. Tendenz steigend. Inwiefern, glaubst du, persönlich zum Trachtentrend beigetragen zu haben?
Ich traue mich zu behaupten, dass wir die Trachtenindustrie in den vergangenen Jahren sicherlich gefördert haben und zum Trend Tracht beigetragen haben. Alleine auf meiner Facebook-Seite, die weit über die heimischen Grenzen hinausgeht – von Holland, Deutschland über die Schweiz – habe ich über 850.000 Follower, die regelmäßig meine Postings sehen. Aber man darf nicht vergessen, dass es auch seit vielen Jahrzehnten sehr, sehr liebevoll bemühte Trachtenausstatter in Österreich gibt, die mit viel Klein- und Feinarbeit ihre Kollektionen entwerfen und zum Trend beitragen.

Ist eine Fortsetzung geplant?
Es wird bestimmt keine Eintagsfliege bleiben.

Wie viele Trachtenteile findet man eigentlich bei dir im Schrank?
Weniger als manche vielleicht denken. Ich bin absolut kein Sammler, deshalb sortiere ich immer wieder viele Teile aus.

 

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© Otto Österreich

Gibt es etwas, von dem du dich schwer trennen würdest?
Von meinem Motorrad, von meinem ersten Auto, einem 2er Golf und einer alten Uhr, die ich von meinem Opa habe.

Welchen Tipp würdest du jungen Künstlern mit auf den Weg geben?
Es ist wichtig sich ein Ziel zu stecken. 2011, zum Beispiel, war es mein Ziel große, eigene Konzerte zu spielen. Dieses Ziel habe ich erreicht. Schon Arnold Schwarzenegger sagte, dass es wichtig ist einen „Specific Goal“ zu haben. Denn selbst das beste Schiff würde ohne Ziel nur ziellos umhertreiben.

Du hast so viel erreicht – gibt es da überhaupt noch Ziele, die du erreichen willst?
Ich habe immer neue Ziele. Derzeit arbeiten wir an etwas Internationalem.

Gibt es privat Ziele für dich in naher Zukunft?
Dafür habe ich momentan eher weniger Kopf. Aber das Leben bringt meistens alles so, wie es kommen soll.

Stichwort „große Konzerte“ – anlässlich des 10-Jahr-Jubiläums bist du aktuell auf großer Stadientour.
Ja, das ist großartig. In den nächsten Monaten touren wir durch Deutschland, Schweiz, Südtirol und Österreich und begeistern wieder ein Millionenpublikum. Darauf freue ich mich sehr.

Erfolg hat aber auch Schattenseiten. Vorwürfe zum Thema Rassismus oder Frauenfeindlichkeit sind keine Seltenheit. Auch gibt es Kritik an Auszeichnungen und Politikveranstaltungen, wo deine Lieder nicht gespielt werden sollen. Wie gehst du damit um?
Ich bin Arbeitgeber für tausende Leute, bin tatkräftiger Steuerzahler, Tourismusregionen profitieren von meinen Konzerten, die Trachtenindustrie freut sich über meinen Erfolg … Aber es wird immer jene geben, die mir den Erfolg missgönnen. Die Fans bilden sich zum Glück ihre eigene Meinung. Das sieht man immer wieder deutlich am Ticketverkauf. Je kritischer geschrieben wird, desto mehr Tickets werden verkauft. Die Fans zeigen mir so ihren Rückhalt und das ist die schönste Auszeichnung für mich.

Manche sagen, du seist zu groß für dieses Land – wäre auswandern ein Thema für dich?
Nein, ganz und gar nicht. Dafür schätze ich meine Familie und die vielen alten Freundschaften, die ich hier habe, viel zu sehr.                                  

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Anziehend: Egal ob in Unterwäsche oder Tracht, Andreas Gabalier macht immer eine gute Figur. © Otto Österreich

Outfit & Tickets gewinnen!

Mitspielen und mit ein wenig Glück beim großen STEIRERIN-Gewinnspiel gewinnen. Gemeinsam mit Otto Österreich verlost die STEIRERIN zwei Tickets für das Gabalier-Heimspiel am 23. August in Schladming. Und damit das Styling für das Konzert perfekt passt, gibt es zusätzlich zweimal ein Outfit zur Wahl aus der neuen Gabalier-Kollektion von Otto Österreich. 

Mitspielen unter

www.diesteirerin.at