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Fashion | 23.05.2019

Design Zone

50 außergewöhnliche Designkompositionen, kulturverbindend und experimentell – bereits zum 15. Mal versammelt #assembly19 im Rahmen des Designmonats DesignerInnen aus Europa und China.

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Individuell, experimentell – das Designfestival „assembly19“! © assembly festival, Soolista/Michal Ures

Vor futuristischer Kulisse schreiten nach und nach konzeptionelle Modedesigns mit minimalistischer Note aus Bulgarien, Mazedonien, Österreich, Spanien und Tschechien auf dem Laufsteg dahin. Ja, sogar ein Label aus China zeigt, was Fashion meint. Mode trifft hier auf Kultur, städtebauliche Identität auf die Fashionszene aus Europa und darüber hinaus … So oder zumindest so ähnlich dürfen wir uns das baldige Designfestival #assembly19 in Graz vorstellen. Und tatsächlich ist der von seinen Schöpfern Peter Cook und Colin Fournier liebevoll genannte „Friendly Alien“, das Kunsthaus Graz, nicht nur Anziehungspunkt für Kunst- und Kulturinteressierte aus aller Welt, sondern auch der Rahmen für das Designfestival, welches vom 24. bis 26. Mai stattfinden wird – zeitlich eingebettet zwischen den Ausstellungen des österreichisch-chinesischen Künstlers Jun Yang und Peter Kogler. Am Programm: Progressives Design in Form von Mode, Accessoires und Schmuck.

Design ist Kunst, Kunst ist Design. Mode, zwischen tragbarer und anspruchsvoller Avantgarde, wird an diesen Tagen betrachtet, gekauft und sogar prämiert. Mit dem „Kastner & Öhler Fashion Award“ etwa, der bereits zum zehnten Mal in Folge verliehen wird. Oder mit dem Preis von der weltweit führenden Modedesignplattform „Not Just a Label“ mit Sitz in Los Angeles, die an diesen Tagen zum Livestream der Modenschau auf Instagram einlädt.

Wie gelungen sich Kunst mit Design und umgekehrt einen lassen, zeigen 50 unterschiedliche Designer mit ihren neuen Kollektionen, zwölf davon bei der Modenschau. Es folgt: Ein modischer Vorgeschmack …


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© ChristinaSeewald/OttilieLandmark

Christina Seewald, Graz/London

Mit ihrer Mode möchte die Grazerin, die mittlerweile in London lebt, eine Mischung aus weiblicher Selbstbestimmung und obsessivem Verhalten für sich sprechen lassen. Die aktuelle Kollektion ist eine Hommage an die weibliche Kunst, welche durch Künstlerinnen wie Eva Hesse, Valie Export, Ana Mendieta und Mierle Ukeleles geprägt wurde. Jene Frauen haben als Inspiration für die textilen Elemente der Kollektion gedient.


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© DYAN

Dyan, Ungarn

Das Ungarische Label „Dyan“ schafft einzigartige Lederschuhe, spielt mit Symmetrie und Asymmetrie, kombiniert intelligente Schnitte mit geometrischen Formen. Eleganz verschmilzt mit Minimalismus. Dabei steht jedoch der Komfort an erster Stelle. Einzigartige Schuhe also, die aus den besten Materialien und von Hand in Ungarn gefertigt werden, setzen ein modisches Statement.


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© Langackerhaeusl/ElisabethGrebe

Langackerhäusl, Österreich

Papier von Hand zu schöpfen, daraus tragbare Kunst zu machen – das ist die Intention des österreichischen Labels Langackerhäusl. Die Taschen werden als funktionelle Kunstwerke geschaffen, basierend auf der Innovation von Papier. Dabei entwirft und konstruiert das Label alles von Hand. Die Einhaltung einer stark minimalistischen Ästhetik befreit von unnötigen Details, indessen wird die Schönheit der Materialien und das überragende Niveau der Handwerkskunst betont. Das Ergebnis: einzigartige Accessoires.


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© EderAurre/AsierGomez

Eder Aurre, Spanien

Eder Aurre arbeitete mehrere Jahre für verschiedene Modelabels. Mit seiner ersten Kollektion erhielt er den „Creamoda“-Preis, ein internationaler Wettbewerb, der ihm die Türen zu neuen interessanten Projekten öffnete. Seine Entwürfe zeichnen sich durch raffinierte Linien, Farben und architektonische Formen aus und umfassen Prêt-à-porter-Mode sowie Accessoires.


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© NI-LY/Wolf Silveri

NI-LY, Graz

Der Stil des Grazer Labels NI-LY ist mühelos elegant und ungezwungen mit einem sportlichen Touch. Klare einfache Linien, geometrische Origami-inspirierte Schnitte, Elemente aus östlicher und westlicher Kultur verbinden sich zu -ungewöhnlicher, doch tragbarer und moderner Alltagsbekleidung. Das abstrakte Signaturstoffmuster „Flying Cranes“ wird gefertigt, indem jedes Stück mit Airbrush aus verschiedenen Winkeln bearbeitet wird.


#assembly19-Termine

Verkaufsausstellung

Fr., 24.5. • 12 – 19.30 Uhr
Sa., 25.5. • 11 – 21 Uhr
So., 26.5. • 11 – 18 Uhr
Eintritt frei

 

Modenschau und K&Ö Fashion Award

Fr., 24.5. • 20 Uhr
Eintritt: VVK € 22,–/AK € 25,–

Street Fashion Show Murinsel
Sa., 25.5. • 17 Uhr
Eintritt frei

 

Der „No Ring“ oder was kommt nach dem „Ja“?

Kunstprojekt von Barbara B. Edlinger und Marion Wicher.

Performance am
Sa., 25. 5. • 18, 19 und 20 Uhr
Eintritt frei